Der Podcast aus St. Peter-Ording von der Halbinsel Eiderstedt.
00:00:00: Moin, ich bin Simone und ich treffe heute Zahina.
00:00:04: Zahiner ist St Peter Ording liebhaberin durch und durch!
00:00:07: Seit einigen Jahren liebt sie hier und mit ihr.
00:00:10: gemeinsam widme ich mich euren besonderen Strand in St Peter-Ording Momenten.
00:00:16: Dafür checken wir heute im Beach Motel am Ordinger Strand ein.
00:00:20: Ich wünsche euch ganz viel Spaß dabei!
00:00:32: Ja, im Podcast dabei zu haben.
00:00:36: Wir haben eine Menge Geschichten mitgebracht in dieser Folge aber bevor wir jetzt zu den Geschichten von anderen lieben Menschen kommen würde ich gerne ein bisschen über dich sprechen.
00:00:45: du lebst seit einigen Jahren in St.
00:00:47: Peter Ahring.
00:00:48: was hat dich hier hoch verschlagen?
00:00:50: Ja Simone erst mal danke für die Einladung.
00:00:52: Ich freue mich total.
00:00:55: Ich war das letzte Mal zwei tausend achtzehn im Urlaub hier und Es war ganz komisch, ich bin hier angekommen und irgendwas hat sich extrem bei mir verändert.
00:01:04: Und nach der Woche bin ich nach Hause gefahren mit Heimweh nach St.
00:01:07: Peter... ...und habe glaube ich am nächsten Tag meiner Familie erzählt Ich will an die Nordsee.
00:01:13: Die haben gesagt okay mach das!
00:01:15: Ja und dann würde ich sagen seit sieben Jahren jetzt hier und ich hab es nie bereut.
00:01:20: Ich weiß nicht was es ist.
00:01:21: du stellst dich an die Wasserkante, du stellts dich auf den Deich, du siehst diesen Blick diese Weite und es gibt nichts was mehr Ruhe in mir irgendwie hervorruft und nicht mehr erdet als das hier.
00:01:34: Ich glaube, dass ist so der Hauptgrund dafür.
00:01:36: Das war ja für dich auch ein richtiger Kontrast?
00:01:39: Ja, Großstadt
00:01:41: gegen Kleinstadt.
00:01:42: Genau!
00:01:44: Es gab sicherlich Sachen wo ich dachte oh Gott, dass irgendwie Mittagszeiten waren in Geschäften, dass da mal was zu war... Und es ist einfach so mein Ort, wo ich mich wohlfühle.
00:01:54: und ich habe tatsächlich Von Anfang an gesagt, wenn ich nach Berlin gefahren bin zur Familie.
00:01:59: Ich war zu meinen Eltern.
00:02:00: Ich habe nie gesagt dass ich nach Hause fahre.
00:02:02: Ich sage immer das ich nachhausefahre, wenn nicht nach St.
00:02:04: Peter fahren.
00:02:05: Und wie schön!
00:02:06: Das war von Anfang an so.
00:02:08: Wir sind die Geschichten ja im Vorfeld schon mal ein bisschen durchgegangen.
00:02:11: und ist dir dabei auch aufgefallen, dass für viele Sankt Peter Orling ihr zweites Zuhause ist?
00:02:18: Ja total.
00:02:18: Ich glaube viele würden wahrscheinlich ein erstes Zuhauses draus machen und manchmal sag' ich mir einfach ausprobieren.
00:02:26: Ja, also mir ging es ja ähnlich.
00:02:30: Und ich kann das sehr nachvollziehen.
00:02:34: diese Ruhe die einkehrt wenn du durch diese Landschaft gehst, weil dich halt auch wenig ablenkt Du nimmst das wahr, ne?
00:02:48: Du nennst auch die Dynamik des Wassers wahr.
00:02:51: Du nommst diesen manchmal atemberaubenden Wind wahr der Herr was mit einem macht?
00:02:55: wir waren ja vorhin auch noch mit deinem Hund Kugo gemeinsam draußen Mit ihr verbringst doch ziemlich viel Zeit da draußen richtig.
00:03:03: Ja es bleibt ja nicht aus so ein Hund muss raus und sie ist halt glaube ich der geborene Nordziehund.
00:03:08: also von Anfang an Ich glaube ich hatte sie zwei Wochen.
00:03:11: da war ich das erste Mal mit ihrem Strand um mal zu gucken und er war klar Sand Das ist mein Element, was als ihr Element?
00:03:17: und das war ganz witzig.
00:03:19: Und seitdem Kuko am Strand gehört dazu... ...und ich glaube mit ganz wenigen Ausnahmen habe ich sie mal nicht dabei.
00:03:27: Okay!
00:03:29: Wo verbringst du die meiste Zeit da draußen?
00:03:32: Mit ihr ohne sie...?
00:03:33: Mit ihr definitiv.
00:03:35: Also ich würde auch sagen es ist so ein Klischee, dass es immer heißt, dass ich jeden Tag am Strand bin.
00:03:39: Das schaffe ich tatsächlich nicht.
00:03:40: also wenn der Alltag doch ein bisschen mehr wird wo dann der Kopf tatsächlich auch irgendwie nicht mitspielt, dann schaffen wir es vielleicht bis zum Deich.
00:03:48: Einmal Blick rüber und dann geht's oder dann gehts einfach durch die Dünen wieder
00:03:51: zurück?
00:03:52: Durch die Düne meinst
00:03:54: du in Dorf?
00:03:54: Die offiziellen Dünnwege im Dorf genau!
00:03:57: quasi die Binnenland-Dünen, bei denen man durchlaufen darf.
00:04:01: das ist immer noch wichtig zu sagen
00:04:02: weil
00:04:03: viele Dünen eben nicht betreten werden dürfen fast alle.
00:04:08: Und wo seid ihr meistens da draußen unterwegs.
00:04:11: Also wir sind definitiv am Südstrand ganz viel.
00:04:14: Das ist unser Haus- und Hof
00:04:15: Strand, weil du eben auch im Dorf wohnst?
00:04:17: Genau das sind halt irgendwie zehn Minuten und dann bin ich da und dann ist es so wie eine ganz andere Welt.
00:04:23: Am Wochenende oder wenn ich frei habe kommt sie vorne ins Fahrrad rein.
00:04:26: also ich hab jetzt ein Lastenrad, das ist mega und dann fahren wir gerne nach Bad aber ganz früh morgens
00:04:32: damit
00:04:32: wir unsere Ruhe haben oder es geht an einen der Hunder, den anderen Hundertstrand in Ungarn.
00:04:38: Was ist denn für dich ganz
00:04:39: frühmorgens So eine halbe Stunde vor Sonnenaufgang.
00:04:44: Und das ist ja unterschiedlich früh im Jahr, also im Winter vielleicht länger schlafen und im Sommer ist es dann auch schon mal dass man so kurz nach vier am Strand ist.
00:04:53: aber für dieses Licht am Morgen und für diese Stille für diese Ruhe glaube ich würde ich noch eher aufstehen.
00:05:01: Das heißt du nimmst dir bewusst den Sonnenaufgang oft als Start in den Tag
00:05:07: vor?
00:05:08: Definitiv Das ist so.
00:05:10: dieser Moment, da herrschst du diese Ruhe.
00:05:12: Man bekommt mit wie die Natur erwacht Die ersten Vögel zwitschern und momentan ist es ja auch schon richtig schön.
00:05:18: Und dieses Licht im frühen Morgen Ich kann's immer nicht beschreiben das ist so.
00:05:22: ich denke Wahnsinn!
00:05:24: Ich bleib dann einfach mal stehen Dreh mich kucke genieße und dann gehts weiter.
00:05:30: Das heißt Sonnenaufgang ist für dich auch wichtiger als den Sonnenuntergang?
00:05:34: Ja
00:05:35: Tatsächlich.
00:05:36: Also.
00:05:36: ich mag die Sonnenuntergänge in St Peter sehr Aber ich merke, die Motivation ganz früh raus ist tatsächlich höher als abends noch mal los.
00:05:44: Ganz komisch!
00:05:46: Und was macht... also ich gehe davon aus wenn du sagst du fährst gerne morgens vor
00:05:50: allem nach Bad dann
00:05:52: geh ich davon aus dass ihr denn die Seeprücke runter geht?
00:05:54: Da bist du auch oft wahrscheinlich alleine unterwegs.
00:05:58: Ja aber an kommt man jogger ja Also vielleicht eher auf dem Rückweg, aber ansonsten Die Möwen, die an einem Formal fliegen
00:06:06: und das war's Wie ist es da alleine auf der Seebrücke.
00:06:10: Schön, schön!
00:06:11: Also du hast einfach so diesen ja unverstellten Blick und man sieht dieses geschwungene von der See Brücke das mag ich sehr.
00:06:19: und dann halt rechts und links natürlich die Salzwiesen
00:06:22: und dieser
00:06:22: Blick oder der Nebel wenn er aufsteigt.
00:06:24: Ich habe auch gerne schon mal Fuchs morgens getroffen oder ein Reh ganz süß aber ansonsten oder es sind auch welche unterwegs, die das glaube ich genauso mögen.
00:06:34: Man sieht's an den Gesichtern also die Lächeln so ganz besonders sind zwar müde wie ich aber die freuen sich dass sie sehen können und das mag ich dann.
00:06:42: Das sind noch so Momente die bleiben.
00:06:44: Wollen wir uns mal einen Moment vornehmen der bei anderen Menschen sehr in Erinnerungen geblieben ist?
00:06:50: Hast du Lust einen Moment fortzulesen?
00:06:52: Also ich würde gerne mit dem Moment von Sabrina und Philipp aus Erfurt starten.
00:06:57: Und ich hoffe, dass sich sein Name richtig ausgesprochen hat!
00:07:00: Die beiden schreiben das SBO ihr Lieblingsort ist an dem sie schon ganz viel erlebt haben und die sich auch zu Hause fühlen.
00:07:07: Seit Jahren verbringen wir die Woche über meinen Geburtstag im November ein SBO mal mit Sturmflut in Gummistiefeln oder bei Sonnenschein im T-Shirt.
00:07:14: Unser schönster Moment war als wir hier im Jahr zwei Tausendneunzigen geheiratet haben.
00:07:19: Heiraten ist schon Thema.
00:07:21: Also das ist uns in all den Geschichten, die wir bekommen haben.
00:07:26: in den letzten Wochen war es immer wieder ein Thema.
00:07:34: Eine Geschichte gab's, da erinnere ich mich dran.
00:07:38: Wir können heute leider nicht über alles sprechen weil wir so viele Geschichten bekommen haben.
00:07:43: In einer Geschichte war der Verlobungsring in einer Muschel.
00:07:46: Das heißt, ich kann mir einfach vorstellen wie diese aufgeklappt wurde oder so... Ich muss überlegen wie man dieses Kästchen nennt wo der Ring im Grunde drin ist?
00:08:01: Auf jeden Fall!
00:08:02: Ich habe mir einfach vorgestellt in dem Moment wie dieser Muscheln quasi aufgemacht wird und da ist dieser Ring drin und du rechnest damit ja null weil Wenn du draußen mit deinem Partner, deiner Partnerin draußen am Strand bist... ...dann denkst du ja nicht wenn nur eine Muschel dies als Erlobungsring drin ist.
00:08:23: Und das fand ich in einer mega süße Sache die sich da wohl ein sehr netter Mann überlegt hat
00:08:33: was so zu tun.
00:08:36: Ich habe auch Lust eine vorzulesen nämlich Horge hat uns geschrieben dass er vor ein paar Jahren mit seiner Frau in den Sonnenuntergang getanzt hat bis es dunkel war.
00:08:52: Und diese Vorstellung, dass da draußen in dieser Weite ein Paar ist dem Klang von Wellenrauschen oder Möwengeschrei als Musik wahrnimmt und einfach tanzt so lang bis die Sonne untergegangen ist... Ich finde, das ist auch so ein Moment, der ist schon sehr einzigartig.
00:09:19: Ich glaube weil die beiden
00:09:21: alles
00:09:21: andere komplett ausblenden konnten und einfach nur sie selber waren und vielleicht ganz unbewusst die Umgebung wahrgenommen haben.
00:09:29: Ja, war schön!
00:09:30: Also ich bin ja nicht so die Tänzerin aber ich finde es ganz zauberhaft.
00:09:36: Und wenn man sich dann auch vorstellt dass es ja auch Menschen jedes Alters sein
00:09:43: können
00:09:46: die einfach so losgelöst da ihr Ding machen ist.
00:09:49: Einfach eine schöne Vorstellung, also liebe Grüße an die beiden, die diesen Moment erlebt haben.
00:09:56: Ja und schön dass sie es erzählt haben.
00:09:58: Und es begegnet in den Geschichten auch ganz viele Momente von Menschen, die eigentlich ihr ganzes Leben lang kommen.
00:10:11: Sie kommen als Kinder hierher Sie lernen hier laufen, erste Worte sprechen.
00:10:18: Kommen sehr regelmäßig, kommen dann irgendwann als junge Erwachsene wieder vielleicht mit ihrer ersten Liebe oder dem Menschen, mit denen sie ihr Leben verbringen wollen.
00:10:28: Kommt dann irgendwann mit ihren eigenen Kindern und das begegnet uns ganz viel dass es sehr viele Menschen gibt die so eine starke Verbindung zu St.
00:10:40: Peter Ording haben, dass sie eben immer wieder kommen.
00:10:44: und ich finde darin zwei Sachen sehr faszinierend, nämlich erst mal ist diese Verbindung zum Ort ja auch eine Verbindung zwischen den Menschen vor Ort das heißt all die Gastgeber sind zeigen einfach eine gewisse Herzlichkeit Verbindlichkeit für ihre Gäste, die immer wieder kommen.
00:11:17: Und das darf man auch einfach mal glaube ich sagen dass das etwas ist wo wir gerade in der heutigen Gesellschaft das einfach auch nochmal hervorholen müssen dass das Herzlichkeit Menschlichkeit Wärme Nähe einfach nicht zu unterschätzen ist, wenn es wirklich um Verbindungen geht zwischen Menschen.
00:11:44: Egal welche Verbindung sie zueinander haben.
00:11:47: und ich glaube, wenn das nicht gäbe dann gäbe es auch weniger diese immer wiederkehr hierher weil am Ende trifft man auf Menschen.
00:12:02: Und wenn ich hier vor Ort auch Menschen über Jahrzehnte kennengelernt habe, weil ich bei jemanden immer wieder die gleiche Ferienwohnung besuche.
00:12:12: Ich kenne diese Ferien-Wohnungen und fühle mich da quasi wie zu Hause.
00:12:18: Ich glaube das macht ganz viel mit den Menschen, die eben immer wieder kommen
00:12:24: Definitiv.
00:12:25: Also, da ich ja mit Koko ganz viel unterwegs bin, trifft man tatsächlich auch zu unterschiedlichen Zeiten im Jahr auf die gleichen Urlauber.
00:12:31: und dann gibt es ein älteres Ehepaar, die kommen seit Jahrzehnte und die beiden sind so zauberhaft.
00:12:37: also wir kamen über Koko ins Gespräch, dass sie halt auch mal früher eine Hund hatten und egal wann die da sind, wir laufen uns immer übern Weg und seitdem kriegt Koko immer ein Leckerchen von denen das einmal ganz süß und die erzählen halt auch immer, dass Sie eigentlich mehr oder weniger bei dem gleichen Gastgeber wohnen dass es, ja wie so ein Stückchen immer nach Hause kommen ist.
00:12:56: Das finde ich ganz schön und ich bekomme es bei meinen Vermietern mit.
00:12:59: Die vermieten auch in Gäste Und in der relativ kurzen Zeit die sie das jetzt haben Ich merke selber Ah!
00:13:06: Die Gäse kenne ich schon Und das finde ich schön weil das ja auch so ein Zeichen von Wertschätzung ist Ja?
00:13:11: Ich weiß Da geht's mir gut und da sind Gasgeber, die auch irgendwie... ...mit Herz dabei sind und dann find' ich das ganz schön.
00:13:19: Es muss nicht immer was Neues sein.
00:13:20: Unsere Welt ist so im Wandel.
00:13:24: Also
00:13:24: es passiert so viel und ich finde das so schön zu lesen in diesen Geschichten, dass, sagen Peter Ording oft eine Konstante ist für Menschen.
00:13:33: Selbst wenn's nur einmal im Jahr ist.
00:13:35: aber das ist für sie gesetzt und das isst für sie sowas routiniertes.
00:13:39: Wieso ne zweite Heimat?
00:13:41: Für manche?
00:13:43: Ja wahrscheinlich!
00:13:47: Dass wir uns vielleicht allen ein Stück weit danach... Szenen nach Konstanten im Leben.
00:13:51: Ich glaube schon, Veränderung ist gut aber es ist auch gut wenn man so bestimmte Dinge glaube ich auf die man sich verlassen kann.
00:13:58: Das ist das
00:13:59: einfach.
00:14:00: Wollen wir noch zwei drei Geschichten einfach mal uns erzählen?
00:14:04: Möchtest du anfangen?
00:14:07: Ich habe hier eine sehr emotionale Geschichte, die ein bisschen auch nochmal was widerspiegelt, was wir ja schon hatten gerade, aber was auch nochmal einen neuen Aspekt reinbringt.
00:14:19: Ute schreibt nämlich, dass sie in St.
00:14:21: Peter-Ording im Urlaub zum ersten Mal gemacht hat und auf die Seebrücke ging und sie fasste den Handlauf an und sie durch Fuhre eine Art Blitz.
00:14:35: Dann schreibt sie, dieser Traf mich tief in meinem Inneren.
00:14:39: ich hatte Gänsehaut am ganzen Körper und mir lief ein Tränchen über die Bange denn ich hatte ein ganz warmes Gefühl in mir das mir sagte Ich bin zu Hause.
00:14:49: Dieses Gefühl hatte ich weder vorher schon mal, noch danach jemals wieder.
00:14:55: Aber immer wenn ich hierher komme, komme ich irgendwie nach Hause!
00:14:59: Der einzige Ort an dem Ich mich so fühle und an dem ich wirklich abschalten kann ist und bleibt St.
00:15:05: Peter Ording.
00:15:06: Ich brauche nur die Seebrücke und den
00:15:08: Strand.".
00:15:09: Ich glaube das fasst das gerade ganz gut zusammen, worüber wir gerade
00:15:13: gesprochen haben.
00:15:13: ne?
00:15:13: Wie schön Sie sich schön geschrieben haben.
00:15:16: Und siehst du, ich habe hier zum Beispiel jemand der Micha aus Berlin, der schon ganz oft hier war.
00:15:22: Ein Reagast.
00:15:23: Darf man Reagas dann?
00:15:24: Das ist
00:15:24: richtig!
00:15:25: Denn St.
00:15:26: Peter hat ja diverse Reakliniken und er schreibt zum Beispiel ich war schon oft hier aber noch nie im Winter.
00:15:32: Beim Reha-Besuch meiner Frau habe ich SPO winterlich weiß erlebt.
00:15:36: Noch nie habe ich so viel Schnee im Norden gesehen.
00:15:38: Besonders der Westküstenpark mit seiner beeindruckenden Tiervierfalt hat viele Familien angelockt.
00:15:45: Ich wäre erstaunt wie viele Störche es gibt.
00:15:48: Ja, Winter brauchen wir nicht drüber reden.
00:15:50: Doch,
00:15:51: lass uns darüber reden!
00:15:54: Also ich sag mal so, wer mich kennt weiß ich liebe den Herbst und ich liebe dem Winter.
00:15:59: Und Winter mit Schnee ist natürlich für uns alle was ganz Besonderes weil es ein Kindheitsding ist.
00:16:05: aber dieser Winter der letzte Winter?
00:16:07: Der war kranios.
00:16:08: also ich weiß gar nicht wie hatten ja über Wochen nur Schnee.
00:16:11: ehrlich gesagt gut zum Schluss der hatte Ostwind das war dann schon hart am Knapsen.
00:16:16: Aber wenn du aus der Haustür rausgehst und es ist alles weiß.
00:16:21: Und du hörst eigentlich gefühlt nichts mehr, und dieser Schnee hat so einen ganz bestimmten Geruch.
00:16:26: Dann hast du dieses Knirschen unter den Schuhen, unter den Hundefötchen.
00:16:30: Ein Hund, der sich mit wahrer Begeisterung in jede Schnee weh haut.
00:16:34: Das ist so... Ich weiß nicht, mehr Glück und mehr Frieden gibt's dann manchmal gar nicht!
00:16:38: Es macht einfach nur Spaß.
00:16:39: also ich laufe dann glaube auch durch die Gegend und denke jedes Mal, oh Gott das ist so
00:16:43: schön!
00:16:44: Und dass es egal wie lange man hier wohnt oder wie oft man hier ist Wenn man so den Blick dafür hat, dann kann man sich jeden Tag aufs Neue drüber freuen und das finde ich immer ganz wichtig.
00:16:55: Damit meinst du im Grunde wenn ich dich richtig verstehe dass sich durch wie schnell sich das Wetter verändert?
00:17:05: Wie sich die Landschaft auch verändert, wie das Licht sich verändert, dass es immer anders ist?
00:17:09: Ja
00:17:10: definitiv also langweilig wird's ja nicht und schon gar nicht im Winter.
00:17:16: Also das passt Da verstehe ich mich ja total.
00:17:19: Okay, ich auch!
00:17:24: Wir bekamen auch Nachrichten per Sprachnachricht geschickt.
00:17:27: Ich würde gerne, dass wir uns einfach einmal eine anhören.
00:17:31: Nämlich Carmen hat uns ne ganz interessante Nachricht geschickt.
00:17:38: Wir hören einfach mal rein.
00:17:41: Ich bin Carmen
00:17:42: und ich habe im Jahr
00:17:43: es in den Jahren ist, an einem der härtesten Ultramarathons der Welt hergenommen.
00:17:47: Den Marathon des Hable.
00:17:49: Zweihundertfünfzig Kilometer durch die Sahara... ...und ganz hinten liefert eine Art Besenwagen ein Kamel.
00:17:54: Wer vom Kamel überholt wird, steidet aus dem Rennen aus!
00:17:58: Doch wie kann man sich jetzt in Deutschland auf solch einen Wüstenrennen vorbereiten?
00:18:02: Da kann ich euch, St.
00:18:03: Peter Ordning als Trainingsregion nur wärmstens empfehlen!
00:18:07: Fünfzehn Kilometer Sandstrand hin und zurück kommt ihr auf dreißig Kilometer.
00:18:10: das ist eine Top-Vorbereitung für die Füße.
00:18:14: Wo ich mich in St.Peter Ordning nicht ganz so gut darauf vorbereiten konnte
00:18:17: Das waren die Temperaturen
00:18:19: Denn das Wüstenrennen findet im
00:18:20: Aprilstand.
00:18:21: Das heißt
00:18:21: meine Vorbereitungszeit
00:18:23: lag im norddeutschen
00:18:25: Winter.
00:18:26: Einige Läufer haben sich deshalb ihr Laufband in die Sauna
00:18:29: gestellt.
00:18:30: Das habe ich mich
00:18:32: nicht getraut, allerdings habe ich trotzdem auch viel Zeit in der Sauna verbracht um einfach diese
00:18:37: heißen Temperaturen zu genießen und meinem Körper etwas vorzubereiten.
00:18:42: Es war auf jeden Fall
00:18:43: ein Riesenspaß.
00:18:44: Ich bin unheimlich gerne dort Und hoffe dass es bald ein nächstes Rennen geben
00:18:48: wird damit ich oft wieder in San Peter Ording
00:18:51: laufen kann.
00:18:52: Also Respekt an Carmen für diese Geschichte.
00:18:56: Wow, ein höchsten Rennen.
00:18:59: Zweihundertfünfzig Kilometer, sobald ich das richtig verstanden habe...
00:19:04: In welcher Zeit vor allem?
00:19:05: Das
00:19:06: hab' ich mich eben auch gefragt!
00:19:10: Ja, auch dreißig Kilometer durch den Strand laufen des... wow Da fehlen mir bisschen die Worte.
00:19:20: Ich
00:19:20: überlege gerade meinen Schritt-Zehler.
00:19:22: Ich würde mal behaupten, dass ich am Tag das Höchste
00:19:27: habe.
00:19:27: An einem Stück?
00:19:29: Nein, eine kleine Pause war zwischendurch.
00:19:31: Der Hund konnte nicht mehr.
00:19:34: Aber
00:19:36: der Hund konnte ihn nicht!
00:19:37: Ich
00:19:38: glaube er hat vorher angezeigt zu Frauchenesmesser.
00:19:42: Aber ich hab sie verstanden.
00:19:44: Danach war es loslaufen und dann etwas schwierig.
00:19:48: Das ist schon... Also ich sag mal so, du merkst am Tag nicht welche Strecke du läufst.
00:19:53: wenn du einfach läufest und die Natur genießt.
00:19:55: Dann ist man eher überrascht was man geschafft hat.
00:19:58: aber ja, zweihundertfünfzig Kilometer würde ich trotzdem glaube ich mir nie zutrauen.
00:20:03: Wo habt ihr denn eure Pause gemacht?
00:20:06: Ich überlege gerade wir waren glaube ich oben Marlene's Knoll haben wir die Pause eingelegt ein bisschen mit Ausguck und vorher am Strand aber auch also ich leg dann mal meine Decke hin ein sprechendes Wetter ist und dann sitzen wir beide drauf und gucken einfach blöd in der Gegend
00:20:21: rum.
00:20:21: Ja, für alle die mal Linzkneu noch nicht kennen ist es eine wunderschöne Aussichtsplattform.
00:20:29: in den Innendünen würde ich sie jetzt mal nennen im Bad.
00:20:34: von dort aus kann man eben gerade auf dem Strandabschnittbad ganz gut
00:20:39: schauen.
00:20:40: Definitiv!
00:20:41: Und ja, ich glaube kann man jedem empfehlen, der auch einen kleinen Spaziergang weg vom Deich machen möchte und trotzdem was sehen
00:20:49: möchte.
00:20:49: Definitiv lohnt sich.
00:20:51: Gibt es auch eine schöne Geschichte zu, zum Malins Kneu?
00:20:55: Die lassen wir jetzt einfach mal offen für die, die Sie noch nicht kennen.
00:21:00: Ich habe noch ne sehr lange Geschichte hier.
00:21:04: Wir können uns aber auch einfach nochmal eine Geschichte anhören, die wir geschickt
00:21:09: bekommen
00:21:09: haben.
00:21:10: Sie ist von Leni.
00:21:12: Leni macht Eisbaden.
00:21:15: Oha,
00:21:15: Respekt!
00:21:16: Respekt, aber auch sollte man nicht einfach so machen.
00:21:20: Ich glaube da gehört auch eine Menge Fingerspitzengefühl dazu, wann man das tut wie man das tut und wie man sich darauf vorbereitet.
00:21:28: Leni hat von ihrer Eisbadengruppe
00:21:31: erzielt und
00:21:32: das hören wir uns einfach mal an.
00:21:34: Es gab es einen, der mit mir angerufen hat und es waren lauter Frauen
00:21:44: die... aufgeregt waren und gesagt haben, wir
00:21:47: können das gar nicht bestimmt.
00:21:48: Und oh mein Gott, da waren wirklich super krass aufgeregte im Vorfeld und ich konnte ganz viel erklären und wir sind auf
00:21:55: dem Weg dorthin, waren sie immer noch super
00:21:57: aufgeregnet.
00:21:57: dann sind wir ins Wasser gegangen und die waren völlig euphorisiert.
00:22:01: also wirklich die haben gegluckert gelacht und
00:22:07: sich
00:22:07: von den Wellen umstühlen lassen.
00:22:10: Es ging so weit, dass ich irgendwann gesagt habe, es sind vierundhalb Minuten vergangen.
00:22:15: Fürs erste Mal reicht das völlig!
00:22:16: Lass uns jetzt mal wieder
00:22:17: rausgehen.
00:22:18: Also... Das war ein ganz schöner
00:22:20: Schwist im Vorfeld super
00:22:22: aufgeregt und auch weiß ich nicht, trau mich nicht usw.
00:22:26: Und dann völlig alphorisiert gar nicht mehr aus dem Wasser wieder raus wollen.
00:22:29: Das wäre so eine Highlight, was ich an der Stelle einfach mal teilen könnte.
00:22:37: Warst du schonmal in einem eiskalten Wasser?
00:22:39: Du meinst man den
00:22:40: Füßen?!
00:22:41: Mit dem ganzen Körper.
00:22:44: Ich würde behaupten, nein!
00:22:47: Also vielleicht mal
00:22:48: als Kind?
00:22:48: Da war man ja generell mutiger, aber da wachsen wir definitiv nicht.
00:22:52: Und würdest du das nochmal machen auch mit einer Gruppe so wie Leni das mit ihrer Gruppe gemacht hat?
00:22:59: Weiß ich
00:22:59: nicht.
00:23:00: also ich bin jetzt nicht der Freiklinge Aber Vielleicht ist es in der Gruppe was anderes dass man wirklich so mit reingezogen wird.
00:23:08: ob ich solange durchhalte weiß ich nicht.
00:23:11: Wobei, ich denke mal diese Überwindung wenn du erst mal im Wasser drin bist ist wahrscheinlich das schwierigste.
00:23:18: Kommt drauf an vielleicht muss sich meine Wette verlieren oder so keine Ahnung um das zu machen.
00:23:24: Es gibt ja auch das Anbaden und des Abbadens.
00:23:28: da machen ja immer ganz viele Menschen mit und ich habe den größten Respekt davor zu den Temperaturen in die Nordsee zu springen.
00:23:40: Ich bin eindeutig auch ein Warmbuscher und ja, ich stehe immer faszinierend daneben.
00:23:47: und ja also wirklich ab.
00:23:50: dem größten Respekt davor.
00:23:53: aber ich glaube vielleicht ist es so eine Art Gruppendynamik einer geht und dann gehen
00:23:58: alle so ungefähr.
00:24:00: Also ich finde es auch toll, ich sehe mal die Plakate und denke so okay erst ist wieder soweit.
00:24:04: Und manchmal frage ich mich auch so hätte ich nicht einfach malen aber das verwerfe ich dann doch relativ schnell weiß ich nicht wie gesagt mit den Füßen reicht.
00:24:15: also warst du auch noch nie mit Koko im Wasser?
00:24:17: Doch um Sommer
00:24:19: Okay!
00:24:19: Also sie schwimmt sehr gut Ja.
00:24:21: Ich habe ihr in Westerheber, habe ich ihr Schwimmball gebracht?
00:24:24: Das hat sich relativ schnell verstanden.
00:24:26: und bei uns am Südstrand, wenn der Priel die entsprechende Höhe hat beim Auflaufen im Wasser ist es super!
00:24:33: Aber ich glaube du musstest ihr das nicht beibringen
00:24:35: oder?
00:24:36: Naja so ein paar Anreize mussten getan werden bis sie das verstanden hat und dann ist sie wie so ein kleiner, weiß ich nicht, wie so einen Walruss Kopf geht hoch und dann brustet sie und dann strampelt sie mit ihren Fötchen, das ist ganz sauberhaft.
00:24:49: Und das niedlichste ist ja bei ihrem langen Fell, das Fell liegt oben auf dem Wasser und dann siehst du wie sich so auf- und abbewegt.
00:24:56: Und das Fell gleitet mit den Wellen.
00:24:57: Das ist immer ganz niedlich!
00:24:58: Also ich kann dann gerade durch den Priel durchlaufen wenn wir rüber auf die Sandbank wollen und sie paddelt neben
00:25:03: mir her.
00:25:04: Ach süß.
00:25:04: Ist
00:25:05: ganz niedlig.
00:25:06: Kannst ja mal mitkommen?
00:25:08: Im Sommer, ja?
00:25:08: Ja im Sommer.
00:25:09: Okay, machen wir
00:25:11: nicht jetzt
00:25:15: Du zeigst ja sehr viel oder was heißt sehr viel?
00:25:19: Du zeichst ja... schon Momente deines Alltags an der Nordsee.
00:25:27: Warum glaubst du, interessiert es auch so viele Menschen oder haben viele Menschen gerne diesen Einblick in dein Leben?
00:25:36: Gute Frage.
00:25:37: ich glaube zum einen sind wir Menschen sehr neugierig also ich kenne das von mir auch.
00:25:43: Ich merke aber dass so dieser gesunde Mix glaube ich ganz gut ist und was so zurückgemeldet wird finde ich immer ganz interessant.
00:25:51: Hätte ich dann doch mal eine Frage stellen.
00:25:53: Was möchtet ihr immer was anderes sehen, weil ich denke irgendwie so ein bisschen Veränderung ist eigentlich auch ganz schön.
00:25:58: Kommt tatsächlich immer die Rückmeldungen?
00:26:00: Nee bitte alles zu lassen.
00:26:02: oder es gibt auch tatsächlich einige, die sagen gerne auch so diesen Alltag und der ist bei uns definitiv nicht perfekt.
00:26:08: Der ist auch manchmal sehr chaotisch, sehr sandig und da ich das immer versuche mit so einer Portion Humor rüberzubringen, ist das glaube ich das, was die Leute ganz gerne mögen.
00:26:20: Ich verstehe mich halt auch nicht gerne.
00:26:22: Also warum?
00:26:24: Ja, ich bin ich und das ist mein Account und der wird so betrieben wie es mir geht und worauf ich Lust habe.
00:26:31: und dann ist das glaube ich eine ganz gute Mischung weil es halt nicht aufgesetzt wird und vielleicht ist es auch dieses dass es einfach so echt ist was Menschen mögen.
00:26:41: also so würde es mir jedenfalls gehen.
00:26:44: Hast du mal jemanden quasi über deinen Account kennengelernt und dann mit ins wahre Leben genommen?
00:26:52: Ja, dich zum Beispiel.
00:26:54: Nicht mich!
00:26:57: Nee tatsächlich einige.
00:26:58: also ich bin immer sehr vorsichtig und immer erstmal abwardend aber dann gibt es so Menschen mit denen schreibst du vielleicht oder man merkt so dass man so auf der gleichen Wellenlinie ist sondern ergibt sich das manchmal viel natürlich durch den Hund Und da sind auch so einige wenige ganz nette Freundschaften entstanden.
00:27:18: Das finde ich ganz schön.
00:27:19: und dann ist das auch jetzt zum Beispiel über Ostern, kommen auch etliche her und dann habe ich gesagt da bleibe ich hier und dann mache ich quasi Urlaub in meinem Zuhause.
00:27:26: Das find' ich auch ganz schön!
00:27:27: Oh wie schön!
00:27:29: Und es ist immer sehr bereichernd mit vielen.
00:27:31: also das finde ich toll.
00:27:35: Kannst du dich noch an einem besonderen Moment erinnern den du draußen in der Natur hattest?
00:27:43: Ich würde sagen ja gibt's ganz viele, das ist eine gute Frage.
00:27:48: Ich komme ganz oft vom Strand wieder und denke so, heute war es so ganz besonders.
00:27:52: Also sei's das Vogelgezwitscher, sei es das Licht der Wind, der irgendwie durch die Dügengräser geht und dann so ganz weiche Wellen bringt.
00:28:01: Ich liebe auch den Flugsand.
00:28:03: Dann habe ich aber eher Koko nicht dabei weil ich das zu wild finde wenn sie da unten auf Kniehöhe läuft und denen ins Gesicht kriegt.
00:28:10: Ich hatte aber einen Morgen, das muss so November-Dezember gewesen sein letzten Jahres.
00:28:15: Ich glaube, das ist auch nach wie vor so mein perfekter Morgen gewesen.
00:28:20: Also richtig windflugsand alles war ganz weich gezeichnet und die Sonne ist aufgegangen und da sind Fotos entstanden.
00:28:29: Da bin ich heute immer noch ein bisschen stolz drauf.
00:28:31: also weil es so Momente waren und einfach da so mittendrin zu stehen Und dich einmal zu drehen und zu sehen wie das Licht überall anders ist Wie sich Alles so innerhalb von wenigen Sekunden verändert und dann dieser fliegende Sand.
00:28:45: Also ich bin sehr versandet nach Hause gekommen, auch ich.
00:28:49: Aber das war so ein Morgen der hing mir unglaublich nach.
00:28:53: also es lässt mich dann so richtig krass strahlen ganz witzig und da gibt's viele von... Und dann gibts natürlich auch Begegnungen am Strand wo man manchmal denkt boah es gibt so nette Menschen die sich einfach freuen dankbar sind
00:29:09: dass man ein Stück des Weges gemeinsam
00:29:11: gegangen ist?
00:29:11: Ja irgendwie
00:29:12: schon
00:29:13: Ganz lieblich.
00:29:14: Ich bin zum ersten mal auf diesen Strand gegangen, den Hunger haben.
00:29:19: Auch mit meiner Hündin damals und ich war so fasziniert von dieser Weite dass ich es so geweint habe weil Ich dachte so krass und hier wohne ich jetzt also das.
00:29:38: Also ich wusste in dem moment dass ich hier herziehe und dann gehst du auf diesen Sand strand zum ersten mal so richtig Und das hat mich einfach so sprachlos gemacht, dass mir einfach nur die Tränen geflossen sind.
00:29:53: Es ist so verrückt, dass im Grunde da draußen nicht viel passiert, ja?
00:30:00: Im Gegensatz zu anderen Kontexten in denen wir uns bewegen wo viel passiert und es dich emotionalisiert in dem Moment und da draußen passiert kaum was und es reißt dir so dein Herz auf!
00:30:16: Dass du einfach, da stehst und denkst Alter Schwede krass was bin ich?
00:30:22: Welchem Ort bin ich hier jetzt gerade so?
00:30:25: Und es fühlt sich an wie so eine, am Ende vielleicht wie so ne romantische Mars-Landschaft
00:30:32: Also
00:30:34: wenn da halt kaum noch andere Menschen mit ihr da draußen sind Weil das einfach so absurd ist dass wenn du diesen Moment zum ersten Mal hast dass du dich am Ende fühlst, als wärst du mal kurz zum Mond geflogen.
00:30:50: Ich glaub den Vergleich hatte ich noch nicht, aber ich weiß gerade an so sehr komplexen Tagen würde ich jetzt mal behaupten wenn ich dann ganz bewusst für mich sage ich muss jetzt an den Strand um wieder klarzukommen Dann reicht das auch.
00:31:04: da mag ich hier vorne die Düne in Ordnung Du weißt wer man auf die Strandbar zu läuft Den Weg hinten lang.
00:31:13: wenn du dann oben auf den Strandbarplatz guckst Wenn ich da stehe und sind das fünf Minuten, ist es alles vergessen.
00:31:21: Also ich weiß immer nicht was diese Natur, diese Weite dieser Blick mit einem macht aber der macht ganz viel mit einem.
00:31:27: Das was du sagst so dieses dass ja eigentlich gefühl so wenig um einen rum passiert Aber dafür passiert ja ganz vielen einem drin.
00:31:33: Und ich glaube das ist auch das was ganz viele von den zuschriften gesagt haben.
00:31:39: Es ist irgendwie so ein Ja Ich weiß gar nicht wie man's beschreiben soll dieses
00:31:43: Gefühl.
00:31:43: Ich glaube, jeder der St.
00:31:44: Peter liebt und immer wieder gerne kommt, der weiß was ich meine.
00:31:48: Also es ist Wahnsinn!
00:31:49: Und dann gehe ich nach Hause und denke so Gott wie dankbar kann ich sein hier wohnen zu dürfen?
00:31:54: Ich habe ja eigentlich nicht viel dafür getan.
00:31:57: also gut ich hab vielleicht mein Traum umgesetzt weil ich als Kind schon gesagt habe irgendwann wohne ich mal am Meer das man halt als Kind manchmal so erzählt aber ich bin immer noch stolz auf mich dass ich's wirklich probiert habe.
00:32:12: Also es war eine sehr, sehr gute Entscheidung.
00:32:15: Ich glaube die beste meines Lebens.
00:32:17: Weißt du was ich ganz interessant finde?
00:32:21: Sankt Peter Ording ist ja theoretisch ein Sommerurlaubsort wenn man so will.
00:32:27: Wir haben aber keinerlei Zuschriften bekommen über Badeurlaube, über richtige Sommermomente und das finde ich so spannend dass das was eigentlich bleibt wenn was ganz anderes ist.
00:32:45: Ja, und da passt eigentlich auch die Geschichte, die ich hier von Regina habe
00:32:49: total gut dazu.
00:32:52: Ich hab mir die Geschichte ausgesucht – es ist ganz niedlich einmal wegen des Namens – dann seit dreizehn Jahren das sie in St.
00:32:56: Peter ist und auch ein Hund hat!
00:32:58: Und Sie schreibt...
00:32:59: Warum ist das dir wichtig oder warum hat ihr das angesprochen?
00:33:01: Also ich
00:33:01: fand die Geschichte einfach so schön weil ich das total nachempfehlen kann.
00:33:04: und gerade der letzte Satz nachher Wo ich dachte, genau das ist es nämlich.
00:33:10: Also das erlebe ich auch ganz oft und ich denke mal die meisten Hundebesitzer auch.
00:33:14: Regina schreibt mein schönster Moment war ein Strandspaziergang mit meinem Hund Nino.
00:33:18: an jedem Tag hatten wir uns fest vorgenommen diese Hebrücke runter und Richtung fifty-fünfzig Grad Nord zu laufen.
00:33:24: also ich denke Mal die meisten müssen das damit die Strandball gemeint ist.
00:33:27: Das Wetter zog sich bedrohlich zu und der Himmel wurde schwarz und wer die Nordsee kennt kennt diesen Himmel.
00:33:36: Wir machten uns trotzdem auf den Weg und als wir ankamen, hat sich das Wetter komplett gedreht.
00:33:41: Wind war aufgekommen und trieb das Wasser ganz flach weit auf den Strand.
00:33:46: Der Himmel riss auf, und blaue Lücken zeigten sich.
00:33:49: Der Strand verfasst manchen Leer an diesem Sommertag mitten in der Hoch-Saison.
00:33:53: Wir liefen durch das flache, warme Wasser, dass auf den Stand gedrückt wurde Und diese Sonne begleitet uns dann bis zur fiftyfünfzig wo ich noch eine Weile auf der Bank saß glücklich die Sonne im Gesicht und den müden zufriedenen Hund zu meinen Füßen zu haben.
00:34:06: Genau das ist es.
00:34:07: Man geht egal bei welchem Wetter gehst du raus Und innerhalb von Minuten verändert sich das Wetter permanent, man sieht wie die Wolken vorbeifliegen.
00:34:17: Wie der Himmel sich wirklich schwarz-blau färbt und weggetreibt, dass Wasser kommt um geht... ...und zum Schluss hast du irgendwie immer Sonne am Gesicht.
00:34:26: Das ist vielleicht ganz sauberhaft!
00:34:30: Ich liess mit meinem Kind manchmal ein bestimmtes Buch und der letzte Satz dieses Buches ist... ..."Und am Ende kommt die Sonne
00:34:40: doch!".
00:34:44: Und das haben wir ja ganz oft, dass morgens es so diesig ist hier und am Ende kommt die Sonne
00:34:53: doch.
00:34:54: Das hat man die Woche ganz häufig?
00:34:55: Ja!
00:34:56: Aber es gibt auch Tage, das muss man dazu sagen da geht das Diesige nicht
00:35:02: weg.
00:35:03: Da haben wir auch mal eine Woche Nebelwand oder ein Dauerregen.
00:35:08: Das ist einfach die Kehrseite der Metaille.
00:35:12: Aber man nimmt das mit Humor?
00:35:14: Ja,
00:35:14: absolut!
00:35:16: Ich habe hier noch eine Geschichte von Kathrin.
00:35:22: Die Geschichte ist aus den neunzigern und in den neunsigern gab es so eine Serie
00:35:34: Gegen den Wind.
00:35:35: Richtig, und Katrin hat uns dazu noch eine Geschichte mitgebracht.
00:35:39: Lass uns mal reinhören!
00:35:50: Sommer, Sonne, Windsurfen und natürlich wieder als Komparsin durchs Bild huschen.
00:36:06: Das war der Plan!
00:36:07: Vielleicht zum letzten Mal denn das Gerücht war in aller Munde
00:36:11: dass nach der Staffel Schluss
00:36:12: mit der Serie
00:36:13: sein sollte.
00:36:14: Gute sechs Monate meist von April bis Oktober
00:36:17: verbrachte das
00:36:17: Team der Bavaria Film aus München hier oben an der Nordsee ganz ohne Internet, ganz ohne Social Media
00:36:24: heutzutage unvorstellbar.
00:36:26: Ich traf mich am Ordinger Strand in der Nähe des großen Strandparkplatzes mit weiteren Kompasen.
00:36:32: Dort war schon
00:36:32: eine Wagenburg, mit Wohnwagen und Surfsegeln aufgebaut sowie für Skatering ein umgebauter Linienbus.
00:36:39: Umlackiert im Pink- und Petrol
00:36:41: – ein richtig cooles
00:36:42: Gefährt!
00:36:43: In diesem Bus stieg ich ein und setzte mich auf einen Sitzplatz,
00:36:46: um zu
00:36:47: warten.
00:36:47: Plötzlich stieg ein junger Mann ein und kam direkt auf mich zu, gab mir die Hand und sagte Hallo?
00:36:53: Ich bin Marco.
00:36:54: Ich stellte mich auf vor und erwähnte, dass ich nur als Kompassel mitmache.
00:36:58: Die brauchen wir ganz wichtig
00:37:00: sonst ist im Hintergrund nichts los.
00:37:02: Später in der Drehpause
00:37:03: machten wir Fotos.
00:37:04: dabei schnappte
00:37:05: sich Marco meinen Foto-Operat hielt ihn von meinem Gesicht und machte ein Bild von uns quasi einen Selfie-Analog.
00:37:12: damals waren Filme für Fotooperate
00:37:14: richtig teuer und man überlegte sehr genau welches Motiv man fotografieren
00:37:19: wollte.
00:37:20: Ich hatte große Sorge das dieser Schnappschuss
00:37:22: nicht
00:37:23: geworden sei.
00:37:24: Doch wenige Wochen später
00:37:25: sah ich das Ergebnis und ich muss sagen, es ist für mich bis heute eines der lustigsten Fotos aus dieser tollen Zeit
00:37:32: in SPU.
00:37:33: Quasi
00:37:34: ein neunziger Selfie!
00:37:35: Heute mit einem Smartphone
00:37:37: natürlich
00:37:37: nichts besonderes
00:37:38: mehr.
00:37:39: Vor einigen Wochen saß sich
00:37:40: beim Friseur,
00:37:41: blätterte in so
00:37:42: einer Klatschzeitung
00:37:43: und entdeckte einen großen Bericht über diesen Mako
00:37:46: Genau, der Markruf vom
00:37:47: Strand damals in Sankt Peter-Ording.
00:37:49: Denn er spielte für um zwanzig Jahre lang den Jan
00:37:51: Maybach.
00:37:52: Soko Leipzig-Fans wissen
00:37:54: wer gemeint ist.
00:37:55: Nun ist er aus der Serie
00:37:56: ausgestiegen.
00:37:57: Seit Ninzehntachtundneunzig
00:37:59: ist er mit Katja
00:38:00: Wojvod verheiratet die in der Serie gegen den Wind die Juja spielten.
00:38:04: Sie haben
00:38:05: einen gemeinsamen Sohn Der Niklas heißt Wenn das mal kein Zufall ist
00:38:10: seit über dreißig Jahren
00:38:11: reise ich Das
00:38:30: wusste ich zum Beispiel gar nicht, dass in den Neunzigern die Warteschleife mit der Musik voll gegen den Wind abgespielt wurde.
00:38:43: Ja.
00:38:43: Gibt das mal weiter, könnt ihr wieder einführen?
00:38:47: Vielleicht ja!
00:38:51: Ich glaube was als nächstes kommen wird es eine
00:38:54: KI
00:38:55: die uns alle irgendwie in irgendwelchen Warteschlagen halten
00:38:59: wird.
00:38:59: Traumhaft... ich mag Natur mehr.
00:39:03: Noch mal zurück zu Kathrin's Geschichte.
00:39:05: Ich glaube, das war damals eine sehr magische Zeit für die Menschen und ich glaube es gab auch in Deutschland noch nie so ein Serien-Hype wie zu dieser Serie.
00:39:16: Ja, ich
00:39:17: habe sie auch geguckt!
00:39:18: Du hast sie ja auch gegucht?
00:39:19: Ich war Riesenreifbauer-Fan.
00:39:23: Ich hab Riefbauer irgendwann mal in irgendeiner Fußgängerzone getroffen später dann nochmal.
00:39:29: aber ich glaube Das hat, glaube ich die Menschen auch ein Stück weit auf diesen Ort natürlich aufmerksam gemacht.
00:39:45: Und ich glaube das ist halt aus dieser emotionalen Zeit.
00:39:52: es ist einfach auch ein stückweit geblieben dass wenn wir wenn wir in Erinnerung schwelgen können, weil wir so tolle Erinnerungen an eine Zeit haben.
00:40:01: Dann kehren wir ja gerne an Orte zurück, wo diese Erinnering entstanden ist.
00:40:04: Definitiv!
00:40:08: Vielen Dank an Katrin und all die anderen, die uns ihre Geschichten geschickt haben.
00:40:13: Hast du noch ne Geschichte?
00:40:15: Ich
00:40:15: habe noch eine Geschichte von Olaf der auch nach diesem Gefühl... Genau wie ich in sein Peter gelandet ist.
00:40:23: Okay, erzähl mal!
00:40:24: So
00:40:24: und er schreibt Ich bin auf den Deich gefahren und wollte dann runter zum Parkplatz Und dann pass es was passiert?
00:40:30: Ich stehe auf dem Deich im Auto und schauen nach rechts zum Strand und mehr Die Sonne geht auf.
00:40:35: In mir ist in diesem Moment etwas geschehen Was ich bis da nur so ähnlich kannte als ich mich in die Liebe meines Lebens verliebt habe.
00:40:42: Auf den ersten Blick Ich bin ausgestiegen und sah fühlte diese weiter Diese Ruhr und die Sonne ging auf.
00:40:48: Dann bin ich mit meinem Hund Schröder Mann zum Strand gegangen habe meine Schuhe ausgezogen und bin barfuß zum wasser gegangen im februar.
00:40:55: in diesem moment hatte ich ein gefühl von hier will ich nie mehr weg und ich denke mal das gefühl ist bestimmt geblieben könnte ich mir vorstellen.
00:41:04: ja finde dass ich weiß nicht ob dir das schon mal aufgefallen ist wenn man menschen am strand beobachtet die bar fuß laufen.
00:41:16: die laufen ganz anders als menschen die schuhe an haben langsamer,
00:41:21: bewusst.
00:41:22: Also ich merke das auch an mir und ich glaube man gibt sich auch mehr Mühe so bei der Fußbewegung, dass man richtig abrollt.
00:41:30: Und dann Fußspuren hinterlässt?
00:41:31: Ja
00:41:32: genau!
00:41:32: Sich drüber freut, was man sie hinterläßt.
00:41:35: Ich kenne es manchmal, versuche ich auch zu mutmaßen wie alt eine Fußspur ist und bin manchmal überrascht wie lange sie erhalten bleibt, auch wenn das Wasser rüber geht.
00:41:43: Das finde ich mal ganz interessant.
00:41:45: Und was ich persönlich mag, und ich glaube es gibt einige andere auch.
00:41:48: Wenn sie an der Wasserkante stehen, graben die Zehenspitzen noch mal vorne
00:41:52: ein
00:41:52: als ob man sich so richtig mit der Erde verbinden möchte und dann geht man umfremd weiter.
00:41:59: Man schlendert mehr also hat nicht dieses ne?
00:42:02: Ich habe jetzt hier irgendein Ziel vor Augen und laufe drauf los sondern ich laufer
00:42:05: einfach.
00:42:05: Aber ich könnte mir halt auch vorstellen dass Olaf das ganz unbewusst getan hat.
00:42:09: Dass er seine Schuhe ganz unbewußt ausgezogen hat um nochmal in dieses Spüren zu kommen, sich verbinden mit dem Fleckchen Erde wo er da gerade ist.
00:42:19: Also auch ein ganz schönes Moment den er da geteilt
00:42:23: hat.
00:42:23: Ich finde es auch so schön wenn du Barfuß langläufst und das Wasser bei deinen Füßen rüber geht.
00:42:29: Das ist so unglaublich beruhigend.
00:42:31: Für mich ist das immer so ein Zeichen von Loslassen.
00:42:36: also den Alltag jetzt einfach mal hinter sich.
00:42:39: lassen Schuhe aus.
00:42:42: Die letzten Zentimeter der Seebrücke dann noch paar Fuß drüber laufen und dann ab in den Sand.
00:42:51: Ich überlege gerade, Emeline hatte ich das so nicht, diese Abschreiten vom Alltag?
00:42:56: Nicht!
00:42:57: Also auf Anrat und Weise glaube ich aber nicht so bewusst und da bin ich nicht unbedingt gerne bei jedem Wetter rausgegangen.
00:43:06: Also das ist hier anders und das erzählen mir auch ganz viele, die hier Urlaub machen.
00:43:09: Die sagen es ist egal wie das Wetter ist man geht raus und man freut sich Und das finde ich so sympathisch.
00:43:16: und gerade im Winter kommen wir dann eher so die ganz hart gesortenen Nordsee-Fans und wenn du dieses ja fest gefroren Lächeln am Gesicht siehst weil Sie sich gegen den Wind über die Seebrücke zum Beispiel bewegen Das ist schon cool.
00:43:30: Und die freuen sich auch.
00:43:31: Die freuen sich, wenn du grüsst oder ein Lächeln zuwirfst und das ist ganz nett.
00:43:35: Also so eine Dankbarkeit und dieses Ganzbewusste.
00:43:37: ich bin jetzt hier und mir geht es gut.
00:43:40: Da ist dann auch kein Hektik bei.
00:43:42: Das ist was anderes als im Sommer, wenn dann irgendwie alle so bepackt mit Strandmuschel und Spielzeug über die Seebrücke laufen.
00:43:49: Das wirkt immer so alle hintereinander ab zum Ziel und wir wollen sie schön haben, was ich auch total verstehen kann.
00:43:55: aber es ist ein anderes Gehen glaube ich von den Leuten.
00:43:59: Also mein persönliches Empfinden.
00:44:01: Also welcher Satz mir gerade hingeblieben ist, einfach ich bin dankbar draußen sein zu dürfen und... Wow!
00:44:14: Das ist doch so oder?
00:44:16: Aber auch glaube ich dieses Bewusstmachen ist schon ja ... Ich weiß das gerade gar nicht mehr zu sagen.
00:44:27: Wie in jeder Folge, auch in dieser habe ich mein Deichmomenteglas dabei.
00:44:32: Und... Ich würde mich freuen wenn du einfach nacheinander dreieinzeigst und mir einfach mal sagst was in dir für Gedanken aufkommen, wenn du diese Worte liest.
00:44:51: Klotstock-Sprengen!
00:44:53: Ja!
00:44:54: Bleib es mir vielleicht erst mal erklären was das ist?
00:44:56: Weil das nicht jeder weiß.
00:44:57: weißt du was es
00:44:58: ist?
00:44:59: Tatsächlich Im Grunde meines Herzens, würde ich sagen.
00:45:03: Ich weiß es genau aber ich will jetzt nichts
00:45:05: falsches haben.
00:45:06: Also im Grunde hat man einen sehr langen Stock und das geht so ein bisschen... Es geht darum wir haben immer wieder Wasserkräben und früher war's wirklich Gang-und-Gebe dass natürlich diese Wassergräben kontrolliert wurden.
00:45:26: Menschen die überqueren mussten auch um weiterzukommen Und dann haben sie halt den Stock auf die eine Seite des Wassergramms gesetzt, um dann im Grunde sich mit diesem Stock über den Wasserkraben zu bewegen.
00:45:40: Ich könnte das jetzt auch nicht nachmachen.
00:45:41: ich habe es noch nie gemacht aber du anscheinend auch noch nicht.
00:45:45: Nee!
00:45:47: Ich muss gerade an meinen Sportunterricht zurückdenken.
00:45:49: da hatten wir aus so ein bisschen Stabhochsprung war ich jetzt nicht unbedingt...
00:45:54: Wir haben das mal von Naturismuszentrale angeboten.
00:45:58: Vielleicht lassen wir uns das wieder aufleben.
00:46:00: Ich schaue mal, ob die Menschen noch verfügbar sind für eine Glutstock-Springaktion?
00:46:09: Ja ich bin diejenige, die im Graben hat.
00:46:13: Das kann ich dir jetzt schon sagen.
00:46:15: Ah
00:46:16: herrlich!
00:46:19: Nächster Begriff
00:46:21: Strand.
00:46:21: Oh haben wir heute auch gar nicht darüber
00:46:23: gesprochen.
00:46:26: Möchtest du noch was hinzuzufügen?
00:46:28: Oder du darfst auch gerne...
00:46:30: Ich hab ganz viel Strand immer zu Hause.
00:46:32: Ja, ich
00:46:33: kann da nichts für!
00:46:34: Der Hund nimmt das mit.
00:46:36: Nein, ich glaube wir müssen zu dem Wort nicht mehr sagen.
00:46:38: Okay.
00:46:41: Strandsegel.
00:46:42: Ah, beeindruckend.
00:46:45: Ich guck wahnsinnig gerne zu.
00:46:47: Ich mag diese Geschwindigkeit.
00:46:49: Auch wenn ich ja sonst jemand bin der so eher das Rüge und Langsame mag aber so bei richtig Tempo bei den Strandseglern Da denke ich immer so,
00:46:59: cool.
00:47:00: Ich habe vor Jahren tatsächlich mal überlegt ob ich es auch mal ausprobiere und bin aber von abgekommen.
00:47:05: Und warum?
00:47:06: Das kann ich dir nicht mehr sagen.
00:47:07: Gleich war ich feige!
00:47:08: Ich weiß es
00:47:09: nicht.
00:47:09: Ich glaube mit Feige hat das nicht viel zu tun... ...ich glaube du musst ja einfach einen Kurs
00:47:15: buchen eigentlich.
00:47:15: Ja, ich glaube auch.
00:47:18: Gut.
00:47:19: Der
00:47:20: Sommer steht vor der Tür.
00:47:21: Eine
00:47:21: Bucketlist.
00:47:22: Ja?
00:47:22: Ist doch in Ordnung.
00:47:23: Gut, ein Wabenfein oder eine Stranzlinge?
00:47:26: Möchtest Du noch ein Begriff
00:47:28: ziehen?!
00:47:29: Ah herrlich
00:47:31: Keitsürfen.
00:47:37: Ganz schön lang!
00:47:41: Ja,
00:47:43: ich gucke
00:47:43: ihn wahnsinnig gerne zu und da kann ich auch wirklich ewig lange am Strand stehen und einfach nur einen einzelnen Kater beobachten und mein Kopf geht dann auch immer hin und her und dann bin ich immer so beeindruckt wenn die ihre Flüge dahin legen wenn sie wirklich in der Luft zu schweben scheinen wo ich denke Okay.
00:48:05: War nur ... Ja?
00:48:08: Nee, aber dann glaub ich eher Strandsäge.
00:48:10: Also
00:48:10: käme nicht auf deine Bucketliste!
00:48:12: Ich glaube
00:48:12: auch nicht.
00:48:14: Also ich find's schön, auf meiner Bucket list steht es, dass ich in einem Sommer weiter zugucken werde.
00:48:20: Aber... Ich finde sie sind auch sehr Fotogen.
00:48:24: Da kriegt man richtig was Tolles hin.
00:48:26: Aber ich glaub er hat tatsächlich Strandsägeln.
00:48:28: Ich muss ja sagen wenn ich sie beobachte und ich sehe Frauen zwischendurch bei mittlerweile sehr viele Frauen dann habe ich immer sehr großen Respekt davor, weil du natürlich auch Technik hast wie du dich bewegst mit dem Kite aber auch ganz schön viel Kraft in den Armen haben
00:48:48: musst.
00:48:48: Definitiv!
00:48:49: Und das finde ich nochmal aus Frauensicht ganz besonders einfach zu sehen wie so ein kraftvoller Sport eben von Frauen ausgeübt wird
00:49:04: finde ich aber gut, dass es so gemacht wird.
00:49:06: Also ich durfte einmal... Ich habe einmal ein Keiter angesprochen am Strand weil ich irgendwie so fasziniert war und dann meinte ich, das muss ja auch irre schwer sein.
00:49:13: Also hier halt mal!
00:49:14: Und dann stand ich da und es war ordentlich wie nicht.
00:49:16: Es geht eigentlich.
00:49:17: Ich wette, ist etwas anderes wenn du die Geschwindigkeit auf dem Wasser hast.
00:49:21: Ich hätte glaube ich tatsächlich eher Angst um meinen nicht ganz so intakten Rücken, dass sich da so richtig aufs Wasser knallt, weil das er dann wirklich steinhart ist.
00:49:30: Aber wie gesagt, ich find's auch zum Zugucken einfach toll.
00:49:33: Lass uns doch gerne als letzte Geschichte nochmal eine Geschichte nehmen von Menschen, die hier zur Reha kommen.
00:49:42: Weil auch da muss ich sagen das ist ja noch mal ne ganz besondere Situation Das sind Menschen die bleiben über drei vier fünf Wochen an diesem Ort und Genügend Zeit, sag ich mal.
00:49:59: Dass Menschen in Verbindung miteinander treten können weil sie einfach eine Phase über ein paar Wochen einfach gemeinsam hier sind und darüber darum dreht sich auch so ein bisschen.
00:50:08: deine letzte Geschichte.
00:50:10: Und zwar von Sandra ist die Geschichte und sie sagt genau das was du sagst an dieser Verbindung.
00:50:15: Das fand ich ganz schön.
00:50:17: Hallo Deichmomente Ich hatte hier ganz tolle Momente mit supermenschen Die ich bei meiner Reha im November in der SBO kennenlernen durfte.
00:50:23: Wir haben uns sofort super verstanden.
00:50:25: Es hat einfach gepasst.
00:50:27: Wir fünf haben viel bis alles zusammen dort gemacht in unserer Freizeit.
00:50:31: Kontakt haben wir immer noch viel und wollen ihn auch behalten, es war einfach toll ein SBO.
00:50:35: ganz liebe Grüße Sandra!
00:50:38: Und das finde ich so schön dass es nicht nur die Reha war sondern dass sie sagt na wir halten auch so den Kontakt Und das finde ich ganz zauberhaft.
00:50:47: Also, ich erlebe ja bei mir um die Ecke ist ja auch eine Reha-Klinik und sie sind ja wirklich immer viel unterwegs und mit einigen kommt man tatsächlich ins Gespräch weil man dir halt auch immer und immer wieder sieht.
00:50:58: und was immer so rauskommt ist dass sie einfach so dankbar sind hier tatsächlich ihre Reha machen zu können und Sie wirken auch.
00:51:08: ganz viele Wirken dann auch so im Laufe der Zeit.
00:51:10: soviel aufgeräumt ist find' ich ganz schön.
00:51:13: Das merkst du richtig?
00:51:13: Ja,
00:51:14: ich hab ein gutes Gespür für Menschen.
00:51:16: Ist auch manchmal schwierig.
00:51:18: Aber diese positiven Sachen mitzuleben, das find' ich ganz nett.
00:51:23: Ich habe heute eine Menge Positives mitnehmen dürfen.
00:51:25: Ich erinnere mich, dass du mit mir gemeinsam diesen Geschichten Raum gegeben hast und lass uns noch mal gemeinsam an den Strand
00:51:37: sein.
00:51:38: Machen wir sehr gerne!
00:51:40: wo Geschichten
00:51:41: aus dem hohen
00:51:41: Norden Gesichter
00:51:42: bekommen.
00:51:44: Eine Produktion der Tourismuszentrale Sankt-Peter Orling
00:51:47: und der
00:51:47: lokalen Tourismusorganisation
00:51:49: Halbinsel
00:51:50: Eiderstedt.