Der Podcast aus St. Peter-Ording von der Halbinsel Eiderstedt.
00:00:00: Moin, ich bin Wimona und ich stehe in Gardings.
00:00:03: Bunderschöne Altstadt!
00:00:04: Heute spreche ich mit Annette Grundlach.
00:00:07: Anette hat vor zehn Jahren die Offiziene veröffnet – ein schöner Sachenladen.
00:00:12: Annette wird viel erzählen aus den letzten zehn Jahren und ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Zuschauen.
00:00:31: Und für uns alle, die hier heute sich versammelt haben.
00:00:37: Sind deine Läden eine schöne Sachen laden?
00:00:40: Also wenn man herkommt in deine Lädens, sie sind bunt und voller Gefühle, voller Stimmungen... Man findet eigentlich immer was, was gerade zu der aktuellen Stimmung passt, die man hat.
00:00:51: Was ist die Offiziene für dich?
00:00:55: Die Offizien für mich, ich zelebriere hier natürlich ein bisschen meinen eigenen Geschmack.
00:01:02: Ich freue mich auch selber, wenn ich in den Laden komme.
00:01:04: Das ist ganz wichtig.
00:01:06: Natürlich gibt es auch ein paar Kompromisse.
00:01:08: also die muss man auch eingehen.
00:01:10: das muss ja auch alles sage ich mal nicht eine breite Masse aber ich sag mal die Kompromise die ich mache mit denen kann ich dann auch ganz gut leben und für mich ist das so ein bisschen.
00:01:24: nochmal ist ja doch am Ende meines Berufslebens jetzt geparkt, das Ganze.
00:01:30: Und noch mal das Sahne-Häubchen am Ende.
00:01:33: Noch einmal machen, wo man schon immer Lust zu hatte und mit schönen Dingen sich umgeben ... Das dafür steht für mich die Offiziene.
00:01:44: Und natürlich steht sie auch für viele sehr schöne Begegnungen mit Menschen.
00:01:49: Und nette Gespräche und so nach zehn Jahren.
00:01:53: also es ist natürlich dass ich im Moment natürlich noch mal so Revue passieren lasse.
00:01:59: Was ist passiert die letzten zehn Jahre?
00:02:01: Man schaut sich viele Bilder an, was ist so passiert und diese ganze Entwicklung bin ich auch ein bisschen stolz muss ich sagen.
00:02:09: da wo wir heute stehen und wie es hier aussieht und auch heute Abend jetzt die Stimmung mit unserem schönen Innenhof.
00:02:18: Dafür steht für mich die Offiziene.
00:02:20: Ich hab manchmal das Gefühl, wenn man lange nicht hier war ... Dann hat sich auch immer wieder was verändert.
00:02:25: Auf einmal ist der Laden doppelt so groß!
00:02:29: Die letzte Farbe trocknet gerade an den Wänden.
00:02:31: Es ist immer eine Wandfarbe anders oft.
00:02:36: Das heißt... Du renovierst dein Laden auch wirklich kontinuierlich?
00:02:41: Ja
00:02:42: also es soll natürlich immer ne Entwicklung da sein und unsere Viele unserer Kunden sind ja auch Urlauber, aber wir haben natürlich auch Einheimische.
00:02:53: Wir haben Zweitwohnungsbesitzer.
00:02:57: Bei den Urlaubern würden das jetzt gar nicht so merken, wenn hier nicht viel Veränderung ist.
00:03:06: Aber andere schon und uns selber, dem Team und auch mir macht natürlich die Arbeit viel mehr Spaß.
00:03:11: Wenn man wieder alles woanders neuen Style hat eine neue Optik hat das brauchen wir auch ein bisschen.
00:03:18: also irgendwie ist hier immer alles in Bewegung Und dann ist es natürlich auch wir leben ja vom Verkauf.
00:03:25: Das heißt Veränderungen geschieht natürlich auch durch den Abverkauf.
00:03:29: Also ich hatte gerade zwei tolle Eyecatcher Beide weg in zwei Wochen, mir richtig traurig.
00:03:36: Weil jetzt war das gerade alles schön so wie ich es wollte.
00:03:39: Zack ist das weg und aber auch dadurch ist natürlich auch ständig eine Bewegung da und Veränderungen da.
00:03:48: Ich bin vor acht Jahren hier hochgezogen und wir sind von einer siebzig Quadratmeter Stadtwohnung in eine hundertfünfzig Quadrate Meter Haushälfte gezogen.
00:04:00: Das war ein altes Bauernhaus Ebenerdig, aber es war so viel Platz.
00:04:05: Ich war heilos überfordert damit wieviel Platz man haben kann und ich dachte die ganze Zeit, ich hab mich überhaupt nicht wohl gefühlt.
00:04:11: also ich habe innerhalb von drei Tagen alles eingeräumt gehabt, aber dachte dann so, hier müsste vielleicht noch was hin oder hier?
00:04:18: Dann habe ich geguckt wo kann ich denn hier Möbel kaufen oder irgendwas damit's noch netter aussieht?
00:04:24: und da bin ich automatisch in der ersten Woche schon bei dir gelandet.
00:04:29: Ich habe zwei Sachen in der ersten Woche bei dir gekauft.
00:04:33: Du
00:04:33: weißt es?
00:04:33: Ja, du hast ein grünes Anlehenregal gekauft was einen ganz tollen Gründon hat.
00:04:39: neulich hab tatsächlich überlegt ist noch mal wieder zu bestellen.
00:04:42: das weiß ich bestimmt und andere weiß jetzt nicht.
00:04:45: wir sind
00:04:46: dann irgendwann umgezogen.
00:04:47: dieses
00:04:47: anlehen regal hat dann in einem kleineren haus nicht mehr den platz gefunden weil es eben steht ja mehr für ästhetik und optik als Ja, es bringt mich auch so viel unter.
00:05:00: Und irgendwie
00:05:01: dachte ich, was mache ich denn jetzt mit diesem Anlehenregal?
00:05:04: Dann hab' ich erst mal ein bisschen im Kabuff geparkt und dann habe ich irgendwann da sich draußen und dachte Moment Mal!
00:05:15: Das hat ja ne Mat... Material, ich kann es auch rausstellen.
00:05:18: Es überdacht steht und seitdem ist das tatsächlich ein Blumenregal?
00:05:23: Ja,
00:05:23: das ist sogar von dem Hersteller vom Designer so eine Serie.
00:05:28: Und da gibt's auch extra noch Regale für den Fiskärtnern sind.
00:05:34: Wahnsinn.
00:05:35: Hat sich so natürlich hingewandert.
00:05:39: Das ist ein Blickfang, wenn man auf unserer Hauswand von der Straße guckt und ich bin immer happy weil die Blumen dürfen ein bisschen ranken oder in die Regalwetter rein wachsen.
00:05:48: Ja das ist schön!
00:05:50: Das zweite Möbelstück was ich gekauft habe war ... Weißt du es auch noch?
00:05:53: Nein.
00:05:57: Es war ein schwarzer Rollwagen Mit drei Etagen drin,
00:06:03: unten
00:06:03: Netz und dann halt zwei feste Etagen.
00:06:07: Manchmal gibt's das von anderen Herstellern für die Küche zum Beispiel wo man was drin hat.
00:06:12: bei mir war es tatsächlich immer etwas wo all meine Kreativ Sachen drinnen waren Und irgendwann musste ich wegen Kind mein Kreatifzimmer hergeben.
00:06:22: also wusste ich auch nicht was mit diesem Bastelladen passiert
00:06:27: Mit diesem
00:06:27: Kreativ-Wagen.
00:06:28: Jetzt ist es nämlich ein Bastelwagen, also wir greifen kreativ jede Woche darauf zurück weil alles was irgendwie benutzt werden kann steht jetzt im Wohnzimmer auch noch mal in einem ganz anderen Ort und ich finde das spannend dass die Sachen die man hier kaufen kann den nimmt man mit nach Hause und vielleicht hat man schon gespür dafür.
00:06:46: wo platziert man sie?
00:06:47: wohl vielleicht auch nicht aber die haben dann auch nochmal ihre eigene Geschichte die Sie da nehmen wenn sich herausgehen Erzählen die Menschen das, wenn sie wieder hier reinkommen?
00:06:56: Was mit den Dingen passiert?
00:06:57: oder geben Sie ein Feedback wie sich vielleicht zu Hause eingefügt hat.
00:07:01: Wir sprechen ja auch über Dinge, die am hohen Stellenwert im Design sind Farben, die wirklich noch mal anders auch Zuhause eine Stimmung erzeugen können.
00:07:12: was kriegst du für
00:07:13: Feedback?
00:07:13: also manchmal ist sogar so dass wir Kunden Fotos schicken was ich ganz toll finde gerade wieder eins bekommen und dazu noch Vielleicht eine schöne Anekdote.
00:07:24: Meine Nicht-Esa-Well sitzt hier ja auch und wir haben auf einer Messe ein ganz tolles Nashorn gekauft, also einen Sitzpuff als Nashorn.
00:07:32: Ein tolles Ding war sehr teuer!
00:07:34: Wir haben gedacht das kauft nie im Leben jemand aber dieses Nashorn stand im Fenster zwei Tage.
00:07:42: Viele Kunden sind ja auch Freunde.
00:07:44: Das entwickelt sich so natürlich, dann kam Melanie.
00:07:49: Fuhre vorbei, bremste Nahrshorn!
00:07:53: Naja, und Melanie fährt ein Smart Caprio.
00:07:57: Gott sei Dank!
00:07:58: Das Nashorn war ja richtig groß, ne?
00:08:00: Und das Nashorn fuhr ... Also ich hab heute noch dieses Bild im Kopf mit diesem halben Nashorn aus diesem Smart.
00:08:08: Die Geschichte vom Nashorn ist dann so, das war erst hier in Garding im Haus.
00:08:13: aber sie hat auch einen kleinen Zoo zu Hause, mehrere Katzen und ein Hund.
00:08:18: Und die Katze hatte immer das Nashor und da musste es Nashorn umziehen da eben sonst über all diese Fäden gezogen werden.
00:08:28: Und jetzt steht es in Horst im anderen Haus, aber manchmal erzählt schon was passiert mit dem Möbel und dann haben wir gleich wieder ein Narshorn und das ist nach Wasserkok gezogen.
00:08:41: Das steht heute vor einem Fenster mit einem Blick wirklich ins Haus in Alleinlage dahinter die schöne Landschaft.
00:08:49: Wir bekommen schon erzählt ... wo die Möbel stehen und ob der Kunde glücklich mit seinem Kauf ist.
00:09:01: Wenn wir einen Pulli kaufen, wissen wir nicht, ob das aus einer Laune oder so.
00:09:04: Bei Möbeln unterscheidet sich schon ... zum Kauf von Mode, dass man das ein bisschen bewusster macht.
00:09:13: Deswegen ist es oft so bei größeren Anschaffungen eben wie Leuchten und so kommen die Kunden ja auch nicht nur einmal sondern kommen noch mal wieder um sich dann dafür oder dahin zu entscheiden.
00:09:26: Das ist immer ganz schön wenn wir danach... Also ich habe gerade gestern wieder gehört einen Ehepaar hat diese Lampen gekauft und hat nämlich Verkabelung getauscht.
00:09:33: in Weiß Fand ich auch total interessant.
00:09:36: Wir bekommen natürlich auch ein Feedback und es gibt Haushalte, die sehen schon aus wie kleine Offizien.
00:09:43: Okay?
00:09:43: Ja also wo eben viel Möbel von uns sind.
00:09:46: und ja...
00:09:48: Lass uns etwas über dich sprechen!
00:09:50: Wo bist du geboren und warum landest du auf einmal hier?
00:09:56: Geboren bin ich in der Nähe vom Bremen.
00:09:58: Ich fühle mich als Bremerin aber eigentlich eine Niedersächsin weil wir an der Stadtgrenze aufgewachsen sind.
00:10:05: Und ja, dann ich hab eben nach der Schule erst eine Berufsausbildung gemacht als Schaufenstergestalter.
00:10:13: Dann habe ich noch mal mein Fachabitur gemacht und bin nach Hamburg gezogen.
00:10:17: Hab da auch meinen Mann kennengelernt.
00:10:19: Ja, und dann ging schon auf die Dreißig, dann habe ich nur schnell Innenarchitektur studiert.
00:10:25: Das war eine super schöne Zeit!
00:10:27: Es war das Beste was ich machen konnte und es hat mir viel Spaß gemacht.
00:10:31: Und danach bin ich dann also in den Ladenbau eingestiegen.
00:10:37: Also man sieht daran eigentlich so, Schauwerbegestalter heißt das ja ... Das ist schon im Einzelhandel und irgendwie war ich damit immer ein bisschen verbunden mit dem Handeleinzelhandeln.
00:10:48: Dann bin ich in diesem Ladenbau, wo man diese Welten plant und umsetzt für den Einzelhandel.
00:10:56: Da war ich über zwanzig Jahre bei diesem Ladenbauer Und dann kommt manchmal so, wo man denkt, eins geht noch.
00:11:06: So passt bei mir ein bisschen und ich bin ja noch die Bausparer-Generation.
00:11:11: Dann dachte ich, naja, müsste mal irgendwas mitmachen.
00:11:15: Mein Mann und ich hatten uns einen Hund angeschafft.
00:11:17: Wir waren oft hier in dieser Ecke.
00:11:20: Das Ganze liegt jetzt zwölf Jahre zurück.
00:11:23: Ja, und dann dachte ich ... Man könnte hier mal nach einer Immobilie gucken.
00:11:28: Und dann geht's jetzt auch schon schneller.
00:11:29: Dann hab ich nur geguckt, das hier ausgesucht... Ich habe nur eine Immobilie angeschaut nämlich diese hier und die Entscheidung ist in dem Innenhof gefallen weil ich wollte jetzt nicht so ein großes Grundstück.
00:11:41: und ja und entweder hat man dann Kopfkino.
00:11:44: also für uns war es so wir haben das hier gerne gemocht die gegen wir sind auch in Hamburg eher auf der Nordsee Seite und nicht auf der Ostseeseite.
00:11:54: Und so ist dann die Entscheidung quasi hier für dieses Haus gefallen.
00:11:59: Es war jetzt mir ... Also, es ist nicht so gewesen, dass ich ein Konzept gemacht hab.
00:12:04: Ich mach jetzt einen Laden auf und also, dass sich das alles geplant hat, was dann passiert ist.
00:12:10: Das ist alles im Flug.
00:12:12: Die Dinge haben sich so entwickelt.
00:12:17: Ja?
00:12:17: Dann habe ich ... So sind wir... Mein Mann natürlich immer mit.
00:12:21: Wir haben ja auch noch immer Hamburg und hier, aber mein Zuhause ist natürlich schon auch hier.
00:12:28: Und wie war das, als du zum ersten Mal hier reingekommen bist?
00:12:34: Ich fand die Decke toll, dass es so hoch ist.
00:12:36: Es war alles ganz anders.
00:12:37: Diese Fenster hat's nicht gegeben.
00:12:39: Das schon eine andere Raumaufteil ist etwas schwierig das jetzt in der Kürze darzustellen.
00:12:45: Es waren auf jeden Fall ... Was ich gerade meinte entweder hast du einen Kopfkino wie man was machen kann und was man daraus machen kann?
00:12:52: Die Fassade war ja ganz anders, die Fassada ist dann erneuert.
00:12:55: da sieht man auch ganz schön wenn man davor steht.
00:12:59: Und das war bei mir so, und letzten Endes war ich schon wild entschieden.
00:13:03: Ich hab das aus dem Bauch heraus entschieden und ... war beim ersten Besuch hier alleine, beim zweiten Besuch dann mit meinem Mann.
00:13:13: Der hat immer nur, weil es war nicht wirklich hübsch von vorn.
00:13:16: Da ist immer nur hinter mir, oh, muss das sein?
00:13:21: Ein bisschen die Panik.
00:13:23: Dann habe ich gesagt, irgendwann sitzen wir im Hof, du sagst, es ist nicht toll, haben wir das nicht schön entschieden.
00:13:28: Und ich sag mal so ist es auch.
00:13:31: Auch wenn mein Mann ist ja ein Hesse und ein Frankophilerhesse, also er liebt eigentlich Frankreich.
00:13:35: aber ich denke findet auch hier vieles schön und wir haben ja hier sehr viele sehr nette Menschen kennengelernt.
00:13:43: das finde ich wiegt auch ganz schwer ob man sich auch menschlich zurechtfindet und aufgehoben fühlt also die zwischenmenschlichen Beziehungen.
00:13:57: Ich würde gerne noch mal einen Schritt zurückgehen, wenn du sagst ich habe eine Ausbildung zur Schaufenster gesteint.
00:14:04: Dann hast du ja schon wahrscheinlich früh gemerkt, dass du auch ein Gefühl für Farben ist.
00:14:10: Wie hat sich das bemerkbar gemacht bei dir?
00:14:12: Also ganz früher wollte ich erst Mode studieren und so.
00:14:16: Und es hat sich dann irgendwie... ...dann habe ich diese Ausbildung umgedingt machen.
00:14:20: Ich bin der geburtenstarke Jahrgang und ich war jetzt auch keine Superschülerin.
00:14:25: also mein Vater musste schon seinen ganzen Charme spielen lassen damit ich diesen Ausbildungsplatz bekommen hab auch so ein kleiner Zeitschrift in Junkie, also jetzt alles diese Wohnzeitung.
00:14:39: Alles was damit zu tun hat und dann hat sich das eigentlich von diesem Thema Mode weg bewegt zum Einrichten.
00:14:46: und da gibt es auch Geschichten aus meiner Kindheit wo ich das Kinderzimmer meiner Freundin umgestellt habe und alles rausgeschmissen und was anderes.
00:14:54: Also die Eltern fanden das mäßig gut aber... Ich hatte auch da schon Lust auf sowas.
00:15:04: Ja.
00:15:05: Es ist auch manchmal im Nachgang lustig, was so ein Auslöser war, dass ich unbedingt diesen Beruf lernen wollte.
00:15:11: Bei uns die Enkelin unserer Nachbarin war Schaufenstergestalterin und hat mir erzählt, da war ich elf oder zwölf, dass sie ihre Lampen selber anschließt.
00:15:20: Wir durften sowas gar nicht, weil mein Vater wollte dieses Pferd in Strom.
00:15:23: Das fand ich super, dass er das alles selbstständig machen konnte.
00:15:29: Und dann wollte ich es unbedingt auch werden!
00:15:31: Also, das ist so.
00:15:32: Und dann hat es ja auch geklappt.
00:15:34: Ich glaube, wenn wir Menschen dabei beobachten wie sie gerade wachsen also über sich hinaus neue Sachen Sie finden ja auch in der Entwicklung statt Das sieht man ja auch ganz oft und ich finde dass Man selber dann auch so davon angetan ist und dass er für sich übernehmen möchte Dass er so eine große Freude macht auch Entwicklung zu teilen und dass du ja auch Sagst, ich bin stolz auf das wie sich der Laden entwickelt hat oder die Läden.
00:16:02: Du hast ja zwei zur Zeit und das eben auch mit stolzer Brust zu sagen.
00:16:09: Das ist mein Lebenswerk am Ende auch und ich habe mir eigentlich vierundzwanzig sieben immer Gedanken um es gemacht.
00:16:21: Also ich glaube, es ist auch ein großes Geschenk.
00:16:23: Wenn man für etwas brennen kann das kann ja nicht jeder also wenn man so seine was findet, was man von Herzen gerne macht.
00:16:35: Das sehe ich schon als ein großes Geschenk.
00:16:36: und es muss nicht alles immer perfekt sein, sage ich jetzt mal so im Großen aber es entwickelt sich dann um bei.
00:16:44: hier war's ja auch so.
00:16:46: die ersten Jahre war meine Nichte Isawell viel also wir waren ja in so einem zweiergespann, sag' ich jetzt Mal hatte sich toll entwickelt.
00:16:53: das ist bei ihr so Paste hierherzukommen.
00:16:56: Die hat mit ihrem Mann jetzt hier ihr Zuhause gefunden und betreibt in Friedrichstadt einen super schönen Laden, wo wir ja früher auch mal waren.
00:17:06: Und irgendwie ... Ja... Es ist unser Schicksal hier, also aber im Positiven.
00:17:15: Also bist du jetzt quasi zehn Jahre auf Eiderstedt?
00:17:19: Da war Lehm mit dem Laden im
00:17:20: Kunde.
00:17:22: Ich hab immer das Gefühl, wenn man im Einzelhandel arbeitet, dass man auch in gewissen Teilen einen sozialen Beruf hat.
00:17:29: Also, man muss Menschen mögen, wenn mal einem Einzelhandel arbeitet und das spiegelt so ganz wieder also du ... Wenn man reinkommt, du lächelst, du bist offen, du öffnest im Grunde deine eigene Welt.
00:17:45: Wie hat dich Eidersted empfangen?
00:17:48: Ja, das ist eine gute Frage.
00:17:50: Ich sage mal so hier in der Straße fühle ich mich sehr aufgehoben und sehr gut angekommen.
00:17:55: Und ja andere Dinge brauchen ihre Zeit.
00:18:00: Also wahrscheinlich denken die auch erst einmal da kommt einer so oder eine so.
00:18:06: Das kann man jetzt auch nicht... Ich bin jetzt auch nicht so eine Vereinsmeier, also mit Vereinen habe ich es nicht.
00:18:13: Also ich bin jetzt im Gewerbeverein das hat ein paar Jahre gedauert aber irgendwann dachte ich muss sein.
00:18:19: Das wäre ja sonst zuträglich wenn man überall in die Vereine geht.
00:18:23: und nee ich fühle mich hier gut aufgenommen weil viele denken ja so auf dem Land ist das schwierig.
00:18:35: Natürlich die engeren Freundschaften sind auch viele dazu gereiste, wie man im Süden sagt.
00:18:40: Also dazugezogene und ich fühle mich hier zu Hause.
00:18:45: Ich fühl mich hier wohl das ist ja irgendwie schön wenn man das sagen kann.
00:18:50: Hast du bestimmte Orte?
00:18:51: Die du vielleicht auch in letzter Zeit besucht hast.
00:18:54: Wie gesagt dafür steht irgendwie auch ein bisschen unsere Region und da bin ich auch gerne mitten drin.
00:19:02: also als ich liebe Wenn man so über Eider steht fährt, dann gehöpft mein Herz.
00:19:08: Weil diese Weite und dieses Wolkenbild und diese Himmel, die wir hier haben, die finde ich einfach einzigartig.
00:19:15: dazu natürlich auch ... Wir haben ja immer irgendwie eine gute Luft.
00:19:20: Ich hab ja auch mal im Bießbaden gelebt ne Zeit, wo das ganz anders ist.
00:19:26: Also, ich sag mal, die Landschaft finde ich ... Die macht mich glücklich.
00:19:32: Natürlich finde ich es auch so ein voller Weg sehr schön, weil man da auch mal so'n bisschen abseits laufen kann.
00:19:38: Der Strand ist ein Traum.
00:19:40: also wir haben ja manchmal denke ich Wir haben's hier so gut.
00:19:45: Wir haben sie wirklich richtig gut.
00:19:47: Also Ja
00:19:50: Ich würde gerne Ein bisschen über über dein Team sprechen Über wie funktioniert so einen Alltag in so einem Laden?
00:20:00: Wie ist es überhaupt als Frau selbstständig zu sein?
00:20:03: Es ist deine erste Selbständigkeit, glaube ich.
00:20:07: Nein?
00:20:09: Nein!
00:20:12: Wie ist das aber auch vielleicht nach zwanzig Jahren ein gut bezahlter Job auf einmal kaltem Wasser zu springen?
00:20:21: Ich habe ja noch eine Zeit beides gemacht.
00:20:24: also natürlich reduziert meine Arbeit für den Ladenbauer und parallel den Laden Und ich sage mal, ich springe noch einmal so ein bisschen zum Thema Team auch.
00:20:36: Also wir haben natürlich jetzt hier eine Region wo man junge Leute nicht unbedingt akquirieren kann.
00:20:43: also wir haben ja auch einen männlichen Kollegen, die sehen jetzt gerade nicht und ist ja natürlich junger Mann Aber das ist eher schwierig hier, weil man nicht studieren kann oder so etwas.
00:20:55: Wir haben ja auch viele Mini-Jobber.
00:20:56: also jetzt sind ja nicht alles Vollzeitstellen oder Teilzeitstellen und ich habe viele ältere... Also mein Alter aufwärts ist eigentlich der größte Teil vom Team Und früher war natürlich noch meine Nichte klar die ist natürlich ein Küken gewesen immer unser Küken hier jetzt jeder auch nicht mehr ganz.
00:21:16: aber früher als wir anfingen ist er zehn Jahre her und finde meine Old Ladies großartig.
00:21:25: Also, meine älteste Mitarbeiterin wird diesjahr er-achtzig Und Martin unser junger Mann Ich würde jetzt sagen, dreißig.
00:21:34: Aber er ist gerade einunddreißig geworden wäre natürlich zu schön gewesen von Dreißig bis Achtzig aber einund dreißigs zu Achtzig.
00:21:40: und ja ich finde dass wir ein sehr harmonisches Team sind und ja es sind auch alle sehr lange dabei.
00:21:47: also wir haben gar nicht so viel Wechsel im team was natürlich auch für mich das die Arbeit leichter macht.
00:21:57: Wir haben eben eine kleine Room Tour gedreht durch den Laden nochmal und haben festgestellt, es gibt tatsächlich Menschen im Team die auch bestimmte Aufgaben haben.
00:22:05: Auch in einem Laden.
00:22:05: Vielleicht magst du das einmal ein bisschen erzählen?
00:22:07: Ja natürlich haben wir so verschiedene Talente hier und wir haben zum Beispiel Brigitte, wo ich finde sie macht mir immer den Schmuck so schön.
00:22:16: Also mit diesem kleinen... Ich muss ehrlich sagen, das kann nicht gar nicht so.
00:22:20: Und dann gibts natürlich schon fast von Anfang an auch Rosa, einfach einen Mega-Style.
00:22:27: Also sie kann einfach Dinge kombinieren.
00:22:30: Ich bin ja ein Architekt, trotzdem stehe ich da manchmal denke, wuh!
00:22:34: Also wirklich besonders und ja sieht toll aus.
00:22:40: also und so ist es so dann habe ich noch in St Peter Ording den Laden.
00:22:44: der hat andere Aufgaben Und Aike die Feder führen.
00:22:49: st.
00:22:49: Peter Ordig macht hat Einfach ich finde Sie macht das oft besser?
00:22:56: zwei Tage in St.
00:22:56: Peter-Ording und manchmal denke ich, das lass' sich mal heikel machen.
00:23:02: Wenn da jetzt irgendwas neue waren, muss man nicht ... Das macht sie viel besser.
00:23:07: Also ich denk', das hat sich alles irgendwie schön gefügt.
00:23:11: Aber das ist ja auch ganz oft so dass wenn man führt am Ende, also du führst ja wie groß ist dein Team?
00:23:18: Wir sind immer zwischen acht und zehn Leuten.
00:23:21: Das heißt, du fliegst immer an eine Ebene drüber und guckst dir das große Ganze an.
00:23:28: Man ist ja gar nicht mehr in Details drin.
00:23:33: Dass sich der Blick ganz anders abspielt, dass man guckt, es sauber ist aufgeräumt, kann man hier durchlaufen, sitzt das Licht richtig ... Dann ist es pünktlich auf so ungefähr.
00:23:45: Und andere dadurch, dass sie vielleicht auch ... öfter an etwas vorbeilaufen, sehen dann vielleicht den Blick auch noch mal viel stärker auf etwas Speziales.
00:23:57: So könnte ich mir zumindest ein bisschen
00:23:58: vorstellen.
00:23:59: Ja und es sind halt unterschiedliche Talente.
00:24:02: Das ist denke ich so ... wo das natürlich genutzt wird wenn jemand Dinge besonders gut kann.
00:24:11: Glaubst du dass Menschen in dem Alter bis Achtzig es eben sehr gut
00:24:17: tut?
00:24:19: im Rentenalter in einem öffentlichen Bereich zu arbeiten.
00:24:26: Das merkst du auch?
00:24:28: Also es ist ein Win-win auf jeden Fall, aber das ist ja bei mir ... Ich hab gerade hier in Garding angenehm kleine Schichten also die dreieinhalb Stunden, zweieinhalbst Stunden gehen und ich glaube man steht einfach noch anders im Leben wenn man Das macht, man ist noch irgendwie anders.
00:24:53: Es gibt ja auch Studien darüber, dass wenn jemand in Ruhestand geht das man dann schneller alt hat als jemand der dann noch weiterhin aktiv weiterarbeitet oder so.
00:25:04: Nein ich glaube schon, dass das einfach gut tut und erfüllend ist und man auch mal vor die Tür geht da durch Und
00:25:15: haben die Menschen, die dann hier auch anfangen zu arbeiten oder auch schon ein bisschen länger dabei sind, entwickeln sie auch noch mal einen anderen Geschmack?
00:25:23: Oder merkst du da eine Entwicklung in Bezug auf den Laden.
00:25:27: Also ich denke mal das Team macht schon jeden aus, dass man stilsicher ist.
00:25:33: also man muss ja schon beraten können.
00:25:36: wir haben irgendwie doch so einen Kernbereich auch im Bereich Kissen decken.
00:25:42: Und diesen Dingen, da musst du ja auch das farblich abstimmen können und auch mal Ideen haben, sag ich jetzt mal für den Kunden.
00:25:53: Das denke ich bringen die mit oder wenn sie es nicht gleich wussten dass sie's gut können ist können aber alle sehr gut.
00:26:01: Wir hatten im Vorfeld über das Thema Nachhaltigkeit gesprochen weil es für mich manchmal nicht so ein bisschen greifbar ist wie auch zukunftsorientiertes wirtschaften oder auch ja die verantwortung wenn man sich die anschaut im bezug auf gesellschaft planet und so weiter.
00:26:21: wie ich das auf die offiziene übersetzen kann und da hast du mir wunderbar geholfen und ich würde mich freuen wenn du das einfach noch mal erzählst was für dich bedeutet gewisse Sachen einfach wahrzunehmen, zu spüren.
00:26:34: Vielleicht auch im Sortiment Dinge zu verändern weil du merkst, ach irgendwie passiert da gesellschaftlich sehr viel gerade.
00:26:44: Wir sind jetzt kein Laden der den Schwerpunkt nachhaltige Produkte hat.
00:26:48: ich finde das ist nochmal anders.
00:26:51: aber wir haben natürlich viele Produkte die mit recycelten Produkten hergestellt sind und Das ist natürlich so der eine Part, aber dann da hatten wir vorhin auch darüber gesprochen.
00:27:02: Es gibt es natürlich eine Entwicklung die ja schon sage ich mal jetzt seit stimm-fünfzehn-zwanzig Jahren so ist das natürlich Produktionen abwandern nach China also dieses Made in wo ist es gemacht?
00:27:13: und darauf achten die Verbraucher relativ wenig.
00:27:17: es gab meine Phase wo das schon viel hinterfragt wurde, aber jetzt eigentlich kaum.
00:27:24: Und da würde ich mir schon immer so ein bisschen wünschen, weil die Verbraucher haben ja auch die Macht im Ende und wir haben gerade die Situation, dass die Frachtkosten durch diese ganzen politischen Geschehnisse auf der Welt so stark angestiegen sind.
00:27:42: Das ist wieder positiv für Europa, denn wenn eine Keramik aus China durch die dann ist nachher der Unterschied zu einer Keramik produziert im Portugal vielleicht nur noch gering.
00:27:56: Und die werden das nicht ganz schaffen, das ist klar.
00:28:01: Das ist so in den zehn Jahren wo ich da bin, es ist nur noch wenig Produkte gibt.
00:28:08: auch Hersteller, die vielen Europa gefertigt haben sind irgendwann abgewandert.
00:28:12: Die sind ja auch dem Wettbewerb ausgesetzt.
00:28:14: aber... Ich finde, da könnten wir alle noch ein bisschen mehr hingucken.
00:28:18: Weil Rad auf China ist viel Kohle-Energie, es ist auf jeden Fall schlecht für die Umwelt und das wäre schon ... Ja, finde ich ein richtiges Thema.
00:28:30: Es gibt ja auch viele Produktionsstätten in Osteuropa, die sehr gutfertigen auch in meinen Bereichen hierfür Polstermüll und Interieur und Einrichtung und so.
00:28:39: Wenn ich mich richtig erinnere dann ... Richtest du auch Ferienwohnungen ein oder auch Privathäuser?
00:28:45: Ja, nee.
00:28:46: Also Ferien-Wohnung ja!
00:28:48: Auch viel mit Caroline Prahl von Lichteinfall ist heute Abend auch hier.
00:28:55: Die Läden füllen mich schon gut aus.
00:28:57: Also, man muss ja dann auch performen.
00:28:59: Wenn man das annimmt, finde ich ... Man muss abliefern und es ist natürlich, wenn mein Schwerpunkt liegt an den Lädern.
00:29:07: Und deswegen mach ich's meistens die Planung oder ich suche mit Sachen raus.
00:29:14: Das habe ich gemerkt, die bessere Kombination.
00:29:17: Auch für den Kunden die besseren Kombination, ne?
00:29:20: Okay!
00:29:21: Ja... Wir haben ja sonst, wir beraten hier.
00:29:25: Das ist ... Ja!
00:29:28: Aber ich mach jetzt nicht, dass ich nach Hause fahre und das geht auch... Man zerreißt sich selber, das ist nachher einfach ein zu großer Aufwand.
00:29:39: Ist es auch ein Learning aus den letzten Zielen?
00:29:41: Ja,
00:29:42: ein bisschen ist es so.
00:29:43: Nicht alles mehr zu machen
00:29:44: und Fokus zu wetzen?
00:29:47: So ist es, genau.
00:29:49: Wenn du denn mal Zeit für dich hast Was machst du?
00:29:54: Wo findest du Zeit und Raum für dich, wenn man immer selbstverständlich unterwegs ist.
00:29:59: Ja also es vermischt sich ja sehr.
00:30:03: ich wohne hier über meinem Geschäft das ist nicht ganz einfach diese Kombination.
00:30:09: aber ich habe auch nette Freundschaften oder liebe Freundschafte und Man kann ja hier auch kulturell schöne Dinge erleben zum Beispiel mal in die Kunstheile Witzwort oder jetzt zur Nordart fahren Und wir haben vieles hier vor der Tür.
00:30:24: Wenn man auch Dänemark hat, das ist einmal diese Dinge.
00:30:29: Aber auf Eider steht selbst ... Ist natürlich ein schöner Spaziergang am Meer oder mal nach voller Weg fahren und gibt ja auch das eine oder andere Lokal, sag ich jetzt mal, wo man einfach sich schön abhängen kann.
00:30:50: Wie guckst du auf so einen Handwerk wie Kunst?
00:30:55: Welchen Einfluss hat das?
00:30:56: Ich habe schon
00:30:57: großen Respekt vor.
00:30:58: Also überhaupt auch, wie man der Künstler ist.
00:31:01: Der muss ja auch seine Kunst erklären oder so.
00:31:04: Das ist schon ... Ja also für mich persönlich muss es schon eine Kunst auch ästhetisch sein.
00:31:12: Es gibt ja auch Dinge die verstörend sind.
00:31:17: Ich sage mal als Beispiel den Fluxus-Style, wo dann was weiß ich im Spiegel hängt und man sagt das ist jetzt wer sei.
00:31:24: Das ist mir zu verkopft muss ich ganz ehrlich sagen.
00:31:31: Also bei Kunstman muss sich ja angesprochen fühlen.
00:31:34: Das is wirklich etwas ganz Persönliches.
00:31:39: Ja, und hier gibt es tolle Künstler auf, was da steht.
00:31:41: Und wir haben ja auch jetzt hier in Garding schon ein bisschen durch den Kunstverein ist das natürlich hier angesiedelt und dann neu die Galerie gegenüber von meinem Laden.
00:31:53: Das ist wirklich eine Bereicherung.
00:31:56: Ich denke, das wäre auch für die Stadt Gading.
00:31:59: Wir haben ja noch die Musikantenwürser, also wir haben Musik hier und Kunsttier.
00:32:06: So entstehen Kompetenzen, dass jemand sagt, oh, das Gading, da fahren wir mal hin um Bilder zu gucken.
00:32:12: Und wir haben noch im Friedrichs die Galerieetage.
00:32:17: Das freut mich, dass das hier so ein bisschen am Entstehen ist, sag ich jetzt mal.
00:32:22: Und kommen dann auch andere Menschen automatisch?
00:32:25: Ja, das spricht ja schon ein gewisses Publikum an.
00:32:32: Also ... Das sind dann Kultur- und Kunstinteressierte Menschen.
00:32:37: Die sich meistens ... Den gefällt auch meistens mein Laden!
00:32:46: Das ist super!
00:32:49: Ich wollte noch mal... darauf ein bisschen hinaus.
00:32:54: Wenn man jetzt auf diese zehn Jahre guckt und du sagst ja selbst, du bist auch so ein bisschen in der Rückschau dann hat man vielleicht eine Beziehung auf einmal zu Produkten die man vielleicht sogar von Anfang an im Laden hatte.
00:33:06: Ja haben wir.
00:33:08: Was
00:33:10: lässt
00:33:10: dich nicht los?
00:33:12: Also es gibt Produkte die ich so liebe und immer wie soll ich sagen natürlich gibt's manchmal so eine Sättigung, dann hab ich die schon jedem verkauft.
00:33:24: Da muss ich eigentlich irgendwie ne Pause machen.
00:33:26: also wenn man jetzt mal so da hinten diese Karaffen in den Farben, die liebe ich, die haben wir vor dem ersten Jahr schon gehabt.
00:33:32: es gibt so die Fischkaraffen zum Beispiel es gibt schöne farbige Gläser und stehen hinten.
00:33:38: Also ich habe natürlich auch ein bisschen meine Lieblingslieferanten.
00:33:41: auch das ist ja nicht einmal so gekoppelt mit beiden.
00:33:45: Ich finde, das sind ja dann irgendwie schon kleine Klassiker.
00:33:50: Und ich find' das auch schön, dass es so was gibt, was beständig ist.
00:33:56: Natürlich gibt's hier ab.
00:33:57: Wir haben ja auch so skandinavische Klassika wie von Wimpler, die ja ... Das sind ja alles reine Klassikern.
00:34:09: Wenn die genauso oft nachgefragt wie Trendprodukte auch?
00:34:16: Also was ganz interessant war, also da muss ich noch mal so diese Wimplatte sind ja.
00:34:20: Diese kleinen Töpfe mit den Gesichtern und ein kleines Blümchen und so die hatten eine absolute Hochzeit in der Corona-Zeit.
00:34:28: So schnell konnte ich gar nicht nachbestellen weil ich glaube da haben sich alle so ein bisschen nach etwas Positiven gesehen und man guckt die an und man kann gar nicht anders.
00:34:38: Man muss lächeln oder man muss irgendwie geht es ein besser, sag ich mal so.
00:34:43: Und also schon auch ein bisschen so einen Stimmungsaufheller dieses Produkt und das ist natürlich.
00:34:51: dann gibt's natürlich schon auch Trendprodukte die gerade viel in den Medien sind oder in den Zeitungen.
00:34:58: Also man merkt auch die Zeitung haben natürlich auch so Lieblingsfirmen die immer wieder Produkte immer wieder zeigen und dann ist es auch ganz gut, wenn man ein bisschen davon in seinen Sortiment hat.
00:35:10: Damit weil's auch so einen Wiedererkennungswert oder jemand auch daran vielleicht festmacht wie designlastig wir sind oder wie wir sind.
00:35:22: Also das ist ja nachher der Stilmix, der hier im Laden ist.
00:35:27: Ich denke, der ist schon auch besonders.
00:35:29: Wir sind ja jetzt kein farbloser Laden oder so was.
00:35:32: Sondern ich könnte gar nicht ohne Farbe.
00:35:35: Also das ist ... Ja, weil es lange so waren viele Vorzeige, Wohnungen oder Häuser natürlich sehr farblos.
00:35:48: Aber ich finde immer Räume müssen auch gelebt und auch etwas vom Leben erzählen.
00:35:57: Räume, die auf einen Schlag eingerichtet sind.
00:36:01: Das ist oft sehr tot dadurch.
00:36:03: Weil dann fehlen irgendwie die Entwicklung drin und ich finde auch es gehört in jede Wohnung eine kleine Scheuslichkeit.
00:36:12: also das ist ganz wichtig ein kleiner Strahler aus den siebziger Jahren oder etwas oder etwas aus der Kindheit oder so.
00:36:20: aber dass am Ende und es macht den Kick einfach.
00:36:26: Ich glaube auch, dass der Mensch an sich in dem perfekten Styling nicht unbedingt wohlfühlt.
00:36:32: Sondern das ist die Brüche sind und die Bräuche sind ganz wichtig.
00:36:36: Das macht es dann ... Das ist das was dieses Unverwechselbare und den Scham ausmacht.
00:36:43: Wie oft träumst du deine Wohnungen?
00:36:46: gar nicht so oft.
00:36:47: Die Schuster tragen die schlechtesten Schuhe, also ein bisschen ist das bei mir auch so weil immer geht der Laden vor.
00:36:55: Das ist auch so.
00:36:56: es ist immer wichtiger dass erst mal hier wieder alles ist.
00:36:59: und weil eigentlich wollte ich zum Beispiel im Frühjahr meine Küche streichen um mein Schlafzimmer.
00:37:05: stattdessen habe ich den ganzen Laden gestrichen fast alles bis hier hinten.
00:37:09: also deswegen so oft räume ich gar nicht um.
00:37:13: Also es liegt dringend an, aber ja.
00:37:17: Ich würde gerne meine Umfrage machen wie viele Frauen in diesem Raum gerne umräumen und wie viele Männer immer mit dem Kopf schütteln.
00:37:27: Mein Mann war letztens auch drei Tage nicht da und danach waren auch drei Zimmer ungeräumt.
00:37:32: Die
00:37:35: Luft ist rein, da muss man gleich loslegen.
00:37:37: Aber ich finde auch das wollen wir ja auch eine Entwicklung widerspiegeln.
00:37:41: also mir war es ganz wichtig Das Kinderzimmer noch mal anders zu stellen weil Mein Kind jetzt einfach auch größer und selbstständiger wird Und sich der Raum einfach auch ein Stück weit anpassen muss.
00:37:53: und bei Kindern ist das eh nochmal schneller als bei uns Erwachsenen die ja einmal einen gesetzten Raum auch schnell haben.
00:38:01: aber auch Merkt man ja auch manchmal, wenn man auf einmal in den Raum reinkommt.
00:38:05: Es fühlt sich gar nicht mehr so an wie als man ihn noch vor drei, vier, fünf, sechs, sieben, acht Jahren sich hingestellt hat.
00:38:12: und Wie ist das für dich?
00:38:15: Das
00:38:15: ist wahrscheinlich bei dir genauso Wenn du auch vor allem durch den Laden gehst dass du merkst okay Wenn jetzt hier auch was fehlt, dann muss ich nicht nur etwas anderes hinstellen.
00:38:26: Ich räume den halben Raum anders damit es wieder rauskommt.
00:38:29: Das ist manchmal ganz furchtbar.
00:38:30: So ein Laden macht immer so einen Rhythmus wie soll ich das sagen?
00:38:35: Man macht alles neu aber dann kommt eben durch den Abverkauf und so vermischen sich die Dinge.
00:38:43: Irgendwann kippt das um und dann fängt man an einer Ecke an mit meist der ganze Laden über Kopf.
00:38:49: Das ist so, aber danach ... Es ist erst mal viel Arbeit.
00:38:53: Aber am Ende ist man glücklich.
00:38:55: Weil dann wieder alles anders und aufgeräumt, wie das Stimmiger ist.
00:39:00: Weil irgendwann geht der Faden verloren dadurch.
00:39:07: Nee, das ist schon wichtig.
00:39:11: Mir ist gerade noch was eingefallen.
00:39:15: Du machst ja auch immer gern beim lebendigen Adventskalender in Garding mit.
00:39:19: Ja, den lieben wir!
00:39:20: Ich muss sagen für mich beginnt dann immer Weihnachten weil du setzt ihn immer möglichst am vierundzwanzigsten an und das ist für mich... Einfach, ne?
00:39:31: Dann beginnt quasi die schöne Zeit im Dezember.
00:39:37: Ich finde dann hat der Laden auch noch mal eine ganz andere Atmosphäre.
00:39:42: Da ist ein bisschen Livemusik vor der Tür.
00:39:45: Es ist automatisch ja weil draußen dunkel ist.
00:39:48: in der Regel ist man tagsüber hier wenn es auch meist hell ist und dann wirkt der Laden eben auch nochmal ganz anders.
00:39:56: Schaust du dir den Laden auch bei Dunkelheit an also Ist du das
00:40:01: auch wahr?
00:40:02: Ja, also eigentlich träume ich immer noch davon dass wir mal bei einem lebendigen Adventskalender unsere Deckenbeleuchtung ausmachen und alles mit Kerzen oder nur ein paar Tisch leuchten.
00:40:13: Das ist nämlich ganz anders von der Atmosphäre Auch manchmal wenn wir hier abends zu machen und die Lichter ausmachen Und es sind nur noch hier unter ein paar Leuchten an Richtig schön, also so ein bisschen Heimat grad in der Jahreszeit.
00:40:28: Und der lebendige Adventskalender hat sich... Also wie mache ich tatsächlich von Anfang an?
00:40:35: Und da war es so, erst haben wir auch das was man halt so macht gemacht und dann haben wir angefangen einen Motto zu haben bei jedem Mal.
00:40:47: Also ich weiß noch, dann haben wir Heino Musik mit Käseiegel und Rotkämpchensekte also so ein bisschen siebziger Jahre und jetzt hatten wir ja irische Weihnacht.
00:40:56: und weil es ist ja am Anfang das gibt eben hier so einen Kreis der immer den ganzen Monat jeden Abend unterwegs ist, also so mich aus dem Ort und so.
00:41:09: Aber mit denen hat man auch viel mehr Spaß wenn man so Motto hat.
00:41:13: Dann freuen die sich ja auch.
00:41:15: Und jetzt haben wir jedes Jahr irisch, wir hatten schon bayerische Weihnacht mit Brezeln und Weihnachtsbier usw.
00:41:27: Das ist nicht nur ein Spaß für dich Kunden oder für die Gäste, sondern für uns ja auch am Ende.
00:41:35: Und weißt du schon das Motto für dieses Jahr?
00:41:38: Nein aber Gott sei Dank gibt es ja viele Länder mit tollen Bräuchten.
00:41:43: also ich habe schon eine Idee.
00:41:44: Schön!
00:41:45: Ja genau.
00:41:46: Ich
00:41:46: freue mich.
00:41:47: Aber das lassen wir mal bis auf jeden Fall... Das sehen wir dann.
00:41:56: In dem Punkt bist Du ein Riesenvorbild für mich weil du feierst manchmal das Leben.
00:42:04: Mit diesem Laden auch am Ende.
00:42:06: Dass es immer so Peaks gibt, wo man weiß ... Jetzt können wir im Offizien einfach was liebenfeiern und das macht Spaß.
00:42:14: Wir sind hier schon Menschen begegnet.
00:42:16: Und die haben wir kennengelernt.
00:42:18: Das ging mir beim letzten Mal auf so einen Hochstand.
00:42:20: Ich hab immer vor jemandem in dem ich noch gar nicht richtig kannte.
00:42:22: Dann sind wir richtig ins Gespräch gekommen.
00:42:26: Dadurch dass du den Laden unter anderen Begebenheiten öffnest ist es auch ... an Ort der Begegnung.
00:42:36: Und ich weiß nicht, ob man das auch wahrnimmt ... Aber es gibt manchmal Momente, wo ich dann denke, aber ich fahre jetzt einfach noch mal ins Offiziener.
00:42:49: Weil ich vielleicht Lust auf eine Begegnung habe und auf kurzen Schnack.
00:42:53: Vielleicht finde ich noch was Schönes.
00:42:57: Dann hab' ich irgendwie ne tolle halbe Stunde verbracht.
00:42:59: Und merkst du das?
00:43:03: Ja,
00:43:03: aber das ist ja auch ... Darüber haben wir jetzt nicht so gesprochen.
00:43:09: Aber es ist was uns in den Geschäften, also dem Betreibern ... Das wird dir jeder erzählen, der hier einen Laden macht.
00:43:17: Ständig Menschen sagen, alle Läden sind weg.
00:43:21: Was ist hier nur passiert?
00:43:23: Auch hier in Garding, die kommen, wir schicken von San Peter.
00:43:27: Weil da natürlich ... Die Touristen finden das hier ja nicht so ohne Weiteres.
00:43:33: Dann kommen die und sagen ... Was denn hier, also viel Leerstand und so?
00:43:37: Aber den haben wir ja überall in allen kleinen Städten.
00:43:41: Also eigentlich auch in den Großstädten und so.
00:43:43: Und ich denke da geht viel verloren wenn wir das nicht pflegen.
00:43:49: unseren Einzelhandel und unsere kleine... Also auch gerade sagen Peter Ording zum Beispiel ist ja auch ein Ort der noch nicht sehr viele Fialisten hat.
00:43:58: Wir haben sehr viele Eigentümer geführte Geschäfte ist, muss man sagen, richtig schön und toll.
00:44:06: Also was Besonderes finde ich da?
00:44:09: noch eine kleine Werbung.
00:44:11: wir haben nämlich einen leerstehenden Laden und ja vielleicht auch mal den Anstoß für jemanden nochmal darüber nachzudenken.
00:44:20: also das ist ja nicht so einfach Menschen zu finden die das machen die ein Laden oder ein Kaffee oder sowas führen.
00:44:32: War es für dich jemals eine Überlegung, auch einen parallelen Online-Shop mitlaufen
00:44:37: zu haben?
00:44:37: Ja.
00:44:38: Aber dann ist das so ... Man hat natürlich automatisch auch mit unbekannten Menschen zu tun.
00:44:44: Hier ist es so, wenn jemand kommt und er möchte was zugeschickt bekommen, ist es ab fünfzig Euro portofrei alles, was wir mit DHL verschicken können.
00:44:55: Und nur wenn ich jetzt ein Onlinehandel habe, kommen natürlich ganz andere Aufgaben.
00:45:01: Wir haben die Rituren, wir haben Kunden, die vielleicht nicht bezahlen oder so etwas noch.
00:45:06: und ja dem wollte ich mich eigentlich nicht aussetzen.
00:45:10: also ich hatte es mal geplant und wollte es unbedingt.
00:45:14: aber ich glaube... Also ich glaube es ist so.. Ich möchte das nicht mehr machen.
00:45:18: Ich bin eigentlich glücklich mit dem, so wie es jetzt ist.
00:45:22: Und natürlich haben wir im Einzelhandel Höhen und Tiefen.
00:45:25: das ist so.
00:45:27: Es ist auch nicht immer einfach.
00:45:31: Wenn was auf der Welt passiert oder so ... Ist man immer direkt dran an diesen Geschehen?
00:45:37: Das wirkt sich immer auf das Konsumverhalten aus.
00:45:42: Natürlich ist es auch, das kann man auch nicht wegreden, einen Laden zu führen hat ja... Das ist ja nicht nur das, was man an der Oberfläche sieht.
00:45:51: Man ist auch immer damit beschäftigt auszupacken und Müll wegzubringen.
00:45:56: Die Jungs vom Recyclinghof sind für mich ganz wichtig, dass es immer so fluckt wenn man kommt.
00:46:03: Also das gehört ja alles mit dazu.
00:46:08: Ladenpflege.
00:46:10: Wie hat sich denn das Konsumverhalten verändert über die letzten Jahre?
00:46:16: Wir hatten natürlich in den zehn Jahren auch Corona.
00:46:19: Das war ja speziell, wenn man ... Die Sortimente, die wir führen, waren supergefragt in der Zeit.
00:46:27: Jeder wollte sein Zuhause neu stylen und alles neu machen.
00:46:31: Und das war eine ganz besondere Zeit, sag ich mal.
00:46:36: Auch ne verrückte Zeit muss man sagen.
00:46:38: Natürlich von den Auflagen und dem Ding abgesehen.
00:46:43: Und jetzt, heute ist es so... Es passiert was auf der Welt.
00:46:48: Wir haben ja viele extreme Menschen auf der Bildfläche, so ich sage.
00:46:55: Passiert ja oft etwas und dann sind alle erstmal verschreckt.
00:46:59: das heißt auch Wir merken dann einen Rückgang.
00:47:02: oder es gibt Entwicklungen auch in Sankt Peter, die vielleicht nicht alle gut heißen.
00:47:07: Ich sag jetzt mal Parkgebühr und so was.
00:47:10: Merken wir alles weniger Tagesgäste weil vielleicht Benzin jetzt sehr hoch teuer ist.
00:47:16: also Das war schon bei meiner Arbeit davor im Ladenbau war das ja identisch.
00:47:25: da haben wir das ja auch gespürt.
00:47:27: Das waren ja unsere Kunden, für die wir gebaut haben.
00:47:30: Und das muss man aushalten.
00:47:35: Aber man merkt dann auch immer, irgendwann kommt die Gewöhnung und dann kommt eigentlich ... Wie soll ich sagen?
00:47:42: Dann ist alles wieder... Dann rückt sich das wieder zurecht.
00:47:47: Ich hab noch ein Glas mitgebracht.
00:47:51: Ah!
00:47:54: Hier sind ... Begriffe drin.
00:47:57: Ich würde mich freuen, wenn nur ein, zwei, drei, vier Begriffen ziehst und mir einfach spontan sagst was dir da eingeht.
00:48:03: Also ich
00:48:03: nehme jetzt erst mal einen.
00:48:06: Oh das Wattenmeer!
00:48:09: Das ist natürlich, wenn man da barfuß durchläuft, ein besonderes Gefühl an den Füßen
00:48:14: finde ich immer noch.
00:48:17: Und ja es ist sehr schützenswert und schön dass wir das hier haben für die Vögel, für den Artenreichtum Und ja, ich mag es auch leiden.
00:48:29: Ich finde in voller Wike hat man auch manchmal so auf dieses Watt diesen tollen Blick tolle Natur.
00:48:38: Schöne!
00:48:38: Wann warst du zuletzt im Watt?
00:48:42: Ich glaube, ich sage mal drei Jahre mehr.
00:48:44: Das geht noch nicht?
00:48:46: Das
00:48:47: geht auf jeden Fall.
00:48:49: Der Sommer ist ja auch noch lange.
00:48:50: jetzt
00:48:52: Malins Knoll das sagt mir gar nichts.
00:48:56: Das ist nicht schlimm.
00:48:57: Das ist eine Erhebung in St.
00:48:59: Peter Orting, im Grunde die größte Erhebung in St.-Peter-Orting.
00:49:03: Was
00:49:03: sagst du jetzt?
00:49:07: Zwischen Ordinge und Bad.
00:49:10: Zwischen ordigen und bad richtig.
00:49:14: In den inländen Dünen quasi... Es
00:49:17: gibt so
00:49:18: einen Aussichtsturm.
00:49:21: Dort ist eine Geschichte, eine Sage verankert aber mehr verrate ich jetzt auch noch nicht.
00:49:29: Schaust du dir an?
00:49:31: Ist ein wunderschöner Spaziergang da hoch!
00:49:36: Ach Lämmer das ist doch ein schöner Begriff.
00:49:39: also kleine Lämme wenn sie hier springen und hüpfen im März-April Unfassbar süß und toll.
00:49:50: Das ist so schön hier, das ist auch diese Landschaft.
00:49:53: also was ihr auch mal so sagte wenn man hier über Land fährt mit den Lämmern und das ist einfach unfassbar schön
00:50:01: Ja aber auch für alle Zugezogenen manchmal auch die Hölle Wenn man sein erstes Jahr hier verbringt und ständig Schafe und Lämmer auf den Straßen hat, weil sie irgendwo ausgebüxt sind.
00:50:16: Da bekommt man leichte Panik und sucht das Loch im Zaun und guckt, wo man die hintreiben kann, wie man auch anrufen kann, um zu sagen ... Die Lämme stehen mitten auf der Straße!
00:50:28: Über die Jahre, finde ich, gewöhnt man sich total daran.
00:50:34: Das ist normal.
00:50:35: Das ist einfach normal.
00:50:37: Die sind da und manchmal büchsen sie aus, dann gehen die auch wieder zurück.
00:50:40: Weil wenn Sie das Gras woanders abgefressen haben, kommen sie zur Herde zurück.
00:50:46: Ich nenn's immer die Eiderstehter Entspanntheit.
00:50:48: Also ... Ist alles nicht mehr so wild?
00:50:54: Mhm.
00:50:55: Ja, für mich beginnt der Frühling.
00:50:59: Wenn die Lämmer draußen sind... Ich finde man hat so ... Erst die Lämmer, dann die Kühe.
00:51:05: Dann die Pferde und dann kommt der Sommer.
00:51:08: Das ist so ... umso mehr draußen los ist, umso wärmer wird's auch hier.
00:51:13: Also das hat richtig eine Abfolge was so übers Frühjahr passiert.
00:51:19: Magst du noch einziehen?
00:51:22: Ja,
00:51:22: ich kann noch mal eins.
00:51:25: Ah, Leuchtturm!
00:51:28: Da haben wir ja einige.
00:51:30: Und natürlich, Westerheber ist ... einfach schön anzugucken.
00:51:39: Das ist für mich irgendwie, steht das natürlich ein bisschen für die Küstenlandschaft und den Blick ins Meer oder aufs Meer ... Ja, schöne Gebäude!
00:51:53: Manchen kann man ja auch hier bei uns leider nicht, kann man übernachten.
00:51:57: Gibt es ja auch alles?
00:51:58: Und kann man sich daran orientieren?
00:52:04: Richtig gibt Orientierung.
00:52:08: Woran orientierst du dich gerade und was wünschst du dir für die nächsten zehn Jahre?
00:52:15: Ja, also ein Ende ist nicht in Sicht.
00:52:17: erstmal mit der Offiziene.
00:52:19: Und ich wünsche mir natürlich ... ja das ist... Ich sage mal so immer ein bisschen Krisenfreiheit dann habe ich auch bessere Laune sag' ich mal.
00:52:31: Also nicht dass es so angespannt ist Immer eine volle Kasse.
00:52:40: Ganz wichtig und natürlich wünsche ich mir auch Gesundheit, dass ich die Power habe das viele Jahre noch zu machen.
00:52:49: Und das ist ja irgendwie das Wichtigste.
00:52:53: Ich wünsch mir eben für die nächsten zehn Jahre weiterhin so schöne Begegnungen.
00:52:57: Das menschliche auch hier in meinem Laden ist schon was mich ganz erfüllt und glücklich macht.
00:53:07: Ein tolles Schlusswort.
00:53:13: Vielen Dank, dass wir heute hier sein dürfen.
00:53:24: Danke dir!
00:53:26: Auch vielen Dank Simone.